Marktgemeinde Ottobeuren
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Kriege » 2. Weltkrieg - Drittes Reich


Am 2. Januar 1926 berichtete das Ottobeurer Volkblatt in einem unscheinbaren Dreizeiler über den Beitritt der Marktgemeinde zum „Österreichisch-Deutschen Volksbund e.V.“ Der Wortlaut der Meldung: „Der Beitritt der…



Das Ottobeurer Volkblatt berichtete über mehrere Beschlüsse des Marktgemeinderats vom 28.12.1925, darunter die Erhöhung der Mittel für die „Ortsarmensammlung“, den Beitritt zum…



Die Glockenweihe war 1926 neben der Erhebung der Klosterkirche zur Basilika (am 25. Januar 1926 durch Pius XI.) das größte gesellschaftliche Ereignis. In immerhin zehn Ausgaben des Ottobeurer Volksblatts wurde darauf Bezug…



In Ollarzried wirkte Pfarrer Michael Hösle vom 25. Mai 1930 bis November 1936. In drei Predigten warnte der Pfarrer vor den Nationalsozialisten. Er wurde mehrmals wegen „heimtückischer Äußerungen“ angezeigt. Von…



Die politische Zeitenwende aus der Weimarer Republik zur Machtergreifung Hitlers lässt sich auch am Beispiel der Ottobeurer Zeitung verfolgen. Am 1.1.1933 wird von den „Neujahrsempfängen beim Reichspräsidenten“ berichtet,…



Die Heimatblätter waren eine Beilage zum Ottobeurer Volksblatt (bis 1909 Ottobeurer Wochenblatt). Hier der Jahrgang 1933, der neben heimatkundlichen Dingen auch viele allgemeine Themen enthielt. Der Zeit entsprechend spürt man erste…



Nach der Machtergreifung der Nazionalsozialisten am 30. Januar 1933 wurde sehr schnell mit Säuberungen begonnen. Flankierend hierzu wurde die Bevölkerung entwaffnet. Ottobeurens Bürgermeister Adolf Fergg wurde vom Bezirksamt (= heute…



Kinderfeste gab es in Ottobeuren mindestens seit Anfang des Jahrhunderts (und mind. bis in die 1950er Jahre). Das Kinderfest 1933 war gleichwohl etwas besonderes: Zum einen trieb man einen unglaublichen Aufwand, besorgte 80 Kostüme in…



Die Heimatblätter waren eine Beilage zum Ottobeurer Volksblatt (bis 1909 Ottobeurer Wochenblatt). Hier der Jahrgang 1934, der neben heimatkundlichen Dingen auch viele allgemeine Themen enthielt. Natürlich gibt es die klassische…



Die Heimatblätter waren eine Beilage zum Ottobeurer Volksblatt (bis 1909 Ottobeurer Wochenblatt). Hier der Jahrgang 1935, der neben heimatkundlichen Dingen auch viele allgemeine Themen enthielt. Natürlich gibt es die klassische…



Bei der Abbildung vom nördlichen Ende der Rupertstraße dürfte es sich um einen Umzug zumErntedank handeln, vermutlich eher zur Anfangszeit des Dritten Reichs. Die Brauerei zur Rose ist groß beflaggt, aber auch auf dem Wagen wird…



Beschriftet ist das Foto lediglich mit „Ottobeurer Geschäftsleute“. Letztlich handelt es sich aber um ein Treffen von Veteranen, die als Soldaten des Freikorps Schwaben 1919 in München und Kempten den Spartakus-Aufstand…



Die Heimatblätter waren eine Beilage zum Ottobeurer Volksblatt (bis 1909 Ottobeurer Wochenblatt). Hier der Jahrgang 1936, der neben heimatkundlichen Dingen auch viele allgemeine Themen enthielt. 1936 erschienen 26 Ausgaben, alle zwei Wochen;…



Das Dokument zeigt den Mitgliedsausweis des Hafnermeisters* Hans Vögele (geb. 1889), wohnhaft in der Markt Rettenbacher Straße 91⅓, im „Reichsluftschutzbund, Landesgruppe Bayern e.V., Ortsgruppe Memmingen“. Auf der…



Zum 100-jährigen Bestehen des Männergesangvereins Ottobeuren kam u.a. ein 16-seitiges Festprogramm heraus, das hier komplett abrufbar ist. Bilder der Veranstaltung wurden auf eine gesonderte Seite gestellt - hier abrufbar. Der zur…



Die Aufnahmen von Auftritten im Rahmen des Festprogramms zum 100-jährigen Bestehen des Männergesangvereins zeigen den Auftritt (oder die Probe) am 9.8.1936 im Festzelt auf dem Marktplatz (14.30 Uhr), das Gedächtnissingen am…



Die Heimatblätter waren eine Beilage zum Ottobeurer Volksblatt (bis 1909 Ottobeurer Wochenblatt). Hier der Jahrgang 1937, der neben heimatkundlichen Dingen drei Artikel zu den Orgeln enthielt. 1937 erschienen die vierseitigen Beilagen alle zwei…



Das vorliegende Einwohnerbuch listet für den Gesamtlandkreis (= den Altlandkreis) Memmingen alphabetisch alle Bewohner mit Straße und Beruf auf. Vorgeschaltet außerdem jeweils die Verantwortlichen der NSDAP sowohl in Memmingen, aber…



Im Jahre 1938 veröffentlichte Hermann Köbele einen Artikel über die Ottobeurer Hausnamen, der in den ersten drei Ausgaben der Zeitungsbeilage "Lueg ins Land" des "Allgäuer Beobachters" erschien (11.02., 27.02. und 26.03.1938).
Ohne diese Vorlage…



Seit der Bekanntgabe im Reichsgesetzblatt vom 28. Februar 1934 galt der 1. Sonntag nach dem 29. September als einer der nationalen Feiertage des NS-Staates. Hier sollte besonders auf der Grundlage der Blut-und-Boden-Ideologie die Bedeutung der…



Zweite Tage nach der Reichspogromnacht, bei der in Deutschland die Synagogen brannten, rief der damalige Ottobeurer Bürgermeister und NSDAP-Ortsgruppenleiter Josef Hasel (16.05.1897 - 06.01.1985) dazu auf, keine Juden im Ort übernachten zu…



Xaver Kutter aus Geislins gehörte am 11. September 1924 zu den Gründungsmitgliedern des "Zimmerstutzenvereins", dem heutigen Schützenverein Günztal Eldern e.V. Ein Königsschießen wurde erstmals 1931 abgehalten. Als…



Der 50. Geburtstag des „Führers“ wurde auch in Ottobeuren gebührend gefeiert: Die Glocken der Basilika wurden geläutet, in der Frühe des 20.04.1939 gab es Böllerschüsse und Blechmusik. Der Hindenburgplatz…



Auf einer Versammlung des Kartoffel(käfer)-Abwehrdienstes im Postsaal äußerte sich der Betzisrieder Bauernführer Thomas Mayer kritisch zu den Bekämpfungsmaßnahmen und zur Hitlerjugend. Für seine…



Martin Haider (*13.04.1915) war Ottobeurens erster Kriegstoter, 1939 allerdings auch der einzige. Das Portrait zeigt einen stattlichen jungen Mann, der mit 24 Jahren einen sinnlosen Tod starb. Die Mutter - Kreszentia Wörle - kam aus Baisweil,…



In einem Schreiben der Gestapo Augsburg wurde vorgeschlagen, die 1222 in Schwaben verbliebenen Juden („Semiten“) im Kloster Ottobeuren unterzubringen. Auf diese Weise sollte Wohnraum für „Volksdeutsche“ geschaffen…



Das Loch sieht wenig spektakulär aus. Es zeigt gleichwohl den Krater, den ein Bombenabwurf auf Ottobeuren verursacht hat. Ob es sich um eine Übungsbombe aus Memmingerberg handelte oder um einen Blindgänger, hat sich bislang nicht…



Das Schicksal von Josef Ostler (06.02.1922 - 02.11.1940) bringt uns zu einem weiteren sehr dunklen Kapitel des Dritten Reichs: Körperlich oder psychisch Erkrankte, deren Leben der Gesellschaft keinen „Nutzen“ brachte, wurden als…



Anlässlich des 50-jährigen Professjubiläums von Abt Dr. Joseph Maria Einsiedler (im Amt von 1920-47) kam der Konvent mit einigen Gästen aus St. Stephan (Augsburg) zu einem Gruppenbild zusammen. Zu sehen sind in der vordersten…



Johann Fickler (1876-1954) war von 1933 bis zu seinem Rücktritt 1935 Bürgermeister von Ottobeuren. Das Amt stellte eine von vielen Episoden aus einem bewegten Leben dar. Anfang 1942 schrieb er auf Drängen der Kinder seine…



Als wäre es ein Junggesellenabschied, steht auf einem Plakat Soldatenleben heißt ja lustig sein, an den Revers sind kleine Blumenkranzgebinde angebracht. 18 meist fröhliche Gesichter, ein Akkordeon und zwei Trommeln sind zu sehen.…



Der Zeitgeist machte auch vor einer so harmlosen Sache wie einem Posiealbum nicht halt. Die Einträge (überweigend aus den Jahren 1943/44) geben u.a. Hitler-Zitate oder Durchhalteparolen wieder - ganz anders als noch im Poseiealbum von Clara…



Einen besonderen Streich spielten Georg Mathies und Otto Steiner in einer Zeit, die ansonsten wenig Anlass für Späße gab - und das ging so: Georg Mathies war im März 1943 nach einem halben Jahr Typhuserkrankung aus dem…



Mit nur 17 Jahren musste Adalbert Vögele(*23.02.1927) zur militärischen Grundausbildung als Funker nach Mittenwald. Ob weitere Ottobeurer dabei waren, ist noch in Klärung. Er selbst ist in der rechten Reihe der zweite von vorne. Das…



Da man im Hinblick auf die Bombardierungen des Fliegerhorstes in Memmingerberg für Ottobeuren das Schlimmste befürchten musste, erhielt das Farbfilm-Studio Rolf-Werner Nehrdich (Berlin W 15, Kurfürstendamm 45, Tel. 91 69 69) von der…



Unmittelbar vor Kriegsbeginn 1939 begannen die Rationierungen. Lebensmittelmarken und Bezugsscheine der Ernährungsämter (EA) schränkten den freien Verkauf ein. Im Verlaufe des Krieges wurden die Ausgabemengen immer weiter gekürzt.…



Den vorliegenden "Kriegsurlaubsschein" erhielt Karl Schnieringer am 26.02.1944, um zur Beerdigung seiner Mutter heimfahren zu dürfen. Ausgestellt ist der Beleg vom Hauptmann und Kompaniechef der "Feldpost-Ersatz und Ausbildungsabteilung" in…



Die Geschichte der Volkstrauertage begann 1919: Der Volkstrauertag wurde vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkrieges vorgeschlagen. 1922 fand die erste…



Anhand der Bestellungen der vier Kartenschreiber (vom 26. Mai bis 27. November 1944) lässt sich erahnen, wie die Menschen versucht haben, an Nahrung und Kleidung zu kommen. Die vier Postkarten - teils mit propagandistischen Sprüchen -…



Wenige Wochen vor dem Einmarsch der Amerikaner (am 27. April 1945) belegt die vorliegende Paketkarte, dass die Infrastruktur Mitte März '45 noch immer funktionierte. Monika Vetter (Jahrgang 1907, spätere Felder) von der Schmiede (?) in der…



Bei der vorliegenden Ausgabe des „Allgäuer Beobachters" dürfte es sich um die vorletzte vor dem Einmarsch der Amerikaner handeln. Memmingen wurde am 26.04., Ottobeuren am 27.4.1945 von der Diktatur befreit. Im April 45 kamen meist nur…



Der 17-jährige Oskar Bosch aus Hemmingen bei Stuttgart flüchtete mit einem älteren Soldaten vor den anrückenden Amerikanern. Memmingen wurde am 26.04., Ottobeuren und Betzisried am 27.4.1945 eingenommen. Auf dem Hof in…



Unmittelbar nach dem Krieg gab es keine neuen Briefmarken, die alten konnte man schlecht weiterverwenden. In manchen Gemeinden bzw. Gebieten behalf man sich mit sogenannten Schwärzungen, in den meisten Fällen jedoch verwendete man…



Mit Adolf Fergg starb am 2.12.1945 eine für die Geschicke Ottobeurens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bedeutende Persönlichkeit. Von 1919 bis 1933 war er Bürgermeister, Bezirksrat (im Altlandkreis Memmingen) und (seit…



Die Versorgungslage nach dem Krieg war dramatisch. Für den Fall, dass ihr etwas zustoßen sollte, schrieb Maria Köbele eine Hamster-Liste für ihre verbliebenen vier Kinder, bei wem sie vielleicht etwas zu essen bekommen…



Das Dokument zeigt den Beleg über die Entnazifizierung von Karl Schnieringer (*12.11.1904, Böhen, †25.11.1973, Bad Grönenbach), der laut „Sühnebescheid“ der Spruchkammer Memmingen vom 29.08.1946 als…



Das Dokument zeugt vom Bescheid der Spruchkammer Memmingen vom 15. April 1947, dass der Ottobeurer Hafnermeister Hans Vögele (geb. 08.06.1889) nicht vom „Gesetz zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus vom 5. März 1946" betroffen…



1947 bekam die Basilika neue Glocken, die alten Glocken waren - bis auf eine - im April 1942 als „kriegswichtiges Rohmaterial“ abtransportiert worden. Dies war einer der Punkte, auf den Bürgermeister Alexander Wegmann in seinem…



Pfarrer Paulus Josef Weigele schrieb zum Abschluss der Renovierung der Ollarzrieder Pfarrkirche in seinem Grußwort: „Zur Ehre Gottes und des hl. Ulrich wurde im Jahr 1814 unsere Pfarrkirche zu Ollarzried vollendet. 175 Jahre danach…



Zum Gedenken an das Kriegsende am 8. Mai 1945 gab der Heimatdienst 1995 das Buch „Ottobeuren vor 50 Jahren“ heraus. Prädikat: „Besonders lesenswert“! Es handelt sich um ein für die Ortsgeschichte äußerst…



Je weiter wir uns zeitlich vom 2. Weltkrieg entfernen, desto schwieriger ist es, noch Zeitzeugen zu finden, die darüber berichten können. Ein Grund mehr, warum die Facharbeit, die Catrin Altenried (heute: Karrer) in der 13. Klasse 1999…



Am 18.10.2014 tagte der Leitungskreis der Nagelkreuzgemeinschaft in Deutschland (CCN/D), die sich 1991 aus den schon bestehenden Nagelkreuzzentren und aus Einzelmitgliedern der Coventry Community of Cross of Nails zusammengefunden hatte, in…