Marktgemeinde Ottobeuren
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Ansichten » Ansichtskarten


Der wunderschöne Holzstich stammt von Robert Hermann Raudner (1854-1913). Von Rauder ist bekannt, dass er in Nimkau in Schlesien geboren wurde; in Oberschleißheim ist eine Straße nach ihm benannt. Aus welcher Publikation die Abbildung stammt, ist…



Johann Fergg (1842 - 1914) scheint in Ottobeuren als erster Lithographie-Ansichtskarten herausgegeben zu haben. Die hier abgebildete lief am 4. August 1896 nach Hindelang und zeigt eine Gesamtansicht, das Ämtergebäude sowie den…



Die Ansicht Ottobeurens von der Originalkarte wurde vergrößert und wird mit 800 dpi bereitgestellt. Die Glückwünsche zum Neuen Jahr wurde beim Postamt Ottobeuren am 30.12.1896 abgestempelt (vormittags, 9-10 Uhr) und erreichte 22 Stunden später…



Die Gundlage für das heutige Sportbad wurde zwischen 1936 und 39 gelegt. Doch auch vorher gab es schon Möglichkeiten zum Schwimmen bzw. Baden. An der Stelle, wo heute der Eingangsbereich ist, befand sich seit 1913 ein einfaches Becken. Das…



Die schöne Lithographie aus dem Verlag von Alexander Reichardt zeigt eine Gesamtansicht, den Marktplatz und die Lourdes-Grotte. Lithographien wurden in der Anfangszeit der Ansichtskarten (1895 - 1900) eingesetzt und dann von fotografischen…



Die abgebildete Grußkarte zeigt zwar kein Ottobeurer Motiv, sie stellt nur einen Beleg dafür dar, dass trotz der Basilika auch allgemeiner Art Verwendung fanden. Diese besonders schöne Karte ging am 19. März 1899 an das…



Die schön kolorierte Ansichtskarte mutet fast wie eine naive Malerei an. Vorne rechts ist die Bahnhofsrestauration „zur Krone“ zu sehen, vor dem linken Gebäude (Kudermann) geht heute die Johann-Michael-Fischer-Straße weg.…



Diese schöne Ansicht aus der östlichen Bahnhofstraße (Verlag von Johann Fergg) dürfte zwischen 1898 und 1899 entstanden sein. Gut zu erkennen ist das Sühnekreuz vorne rechts, das - nur leicht versetzt - noch heute an der…



Kolorierte Fotografie aus dem Verlag Johann Fergg mit einer Ansicht vom Konohof auf Ottobeuren. Gelaufen ist die Karte (an die Kunststickerin Helene Danner) am 23.07.1900.



Mondscheinkarten waren - ähnlich den Vogelschau-Karten - eine nette Spielerei in einer Zeit, in der es von Ottobeuren weder echte Nacht- noch Luftaufnahmen gab. An das „Fräulein Theresia Hafenmayer bei Berg, Berg bei…



Eine größere Zahl von kleinen Einzelbildern wurde zu dieser Glückwunschkarte zusammengefasst, darunter auch seltenere Motive wie das Krankenhaus oder die Loudes-Grotte. Ganz aktuell war auch der erst zwei Monate vorher eröffnete…



Schon gestaltete Ansichtskarte mit drei kleinen Bildausschnitten und Klatschmohn aus dem Verlag Johann Fergg. Gelaufen ist sie am 4.7.1901 nach Frankfurt/Main an Fräulein Bepi Blum im Caffe Central.



Die handkolorierte Ansichtskarte aus dem Verlag von Adolf Fergg zeigt eine Vielzahl von Menschen auf dem Markplatz und um die Abteikirche, ein Frau im Vordergrund sogar mit Sonnenschirm. Die vorliegende Karte lief zwar im April 1911, ein…



Eine schöne handkolorierte und fotografisch recht klare Gesamtansicht Ottobeurens von Robert Kerler. Nachdem der Bahnhof mit einem abgestellten Zug zu sehen ist, dürfte die Aufnahme zwischen Oktober 1900 und Juli 1903 entstanden sein.Als…



Die Aufnahme mit dem Geschäft des Schneidermeisters Martin Scherer und dem Atelier des Malers Alois Haugg zeigt vermutlich ein Gebäude zwischen alter Sonne und Günz. Die Familie Haugg stammte ursprünglich aus einer zu Sontheim…



Es ist eine besonders schöne Ansichtskarte, die den Marktplatz nach der Jahrhundertwende zeigt. Das liegt zum Teil an der gelungenen Kolorierung, aber natürlich auch am abgebildeten Ensemble, das aufgrund des Denkmalschutzes auch heute noch…



Diesen Marktplatz (ca. 1905) gab es weder in Ottobeuren, noch in Ottobrunn. Wer erkennt, um welchen Ort es sich tatsächlich handelt, bitte melden. Der Verlag von "Reinicke & Rubin" aus Dresden scheint hier was durcheinander gebracht zu haben ...



Für den Weltpostverein brachte der Verlag von Adolf Fergg diese schöne handkolorierte Ansichtskarte heraus, die die Abteikirche (damals noch nicht Basilka) zeigt. Die Karte ist nicht gelaufen, dürfte jedoch Anfang des 20. Jh.…



Die Ansichtskarte des Weltpostvereins aus dem Jahre 1904 lief im August 1905 per Bahnpost und ging an die Oberin der St. Josephskongregation in Ursberg. Vor dem Rathaus steht an der Günzbrücke noch der Nepomuk, am Geländer eine Reihe…



Der Verschönerungsverein Ottobeuren brachte 1906 diese Ansichtskarte heraus, signiert - rechts oben - von „S. Fehr“ (?). Rückseitig ist der Text der Karte abgebildet. Sie wurde mit der „Königlich Bayerischen…



Eine Ansichtskarte für den Weltpostverein aus dem Fergg-Verlag von 1906, sorgfältig koloriert und mit vielen Details. Ganz links ist die „Droguerie Julius Beck“ zu erkennen, rechts im Bild das Knabenschulhaus mit Feuerwehr…



Ollarzried wird auf dieser Ansichtskarte (gelaufen 1907) in einer Vogelperspektive gezeigt, obwohl es in der Zeit dazu noch kaum Möglichkeiten gab. Der Zeichner stammt aus dem Atelier Pernat in München, in dem - ähnlich wie im Atelier…



Im hinteren Gebäudeteil war der Pferde-Transportunternehmer Gregor Weiß untergebracht (sowie im östlichen Teil des Schober-Hauses); man sieht ein Fuhrwerk abgebildet. Dieser nördliche Gebäudeteil wurde ca. 1915 abgerissen,…



Familie Hölzle vom Schochenhof hat sich im August 1908 vor ihrem Hof ablichten lassen. Die Karte wurde mit Neujahrsgrüßen am 27. Dezember 1908 per Bahnpost (Ottobeuren - Ungerhausen) verschickt. Empfänger war die…



Eine Gesamtansicht von Guggenberg auf den Markt 1908 (oder früher) zeigt die grob kolorierte Karte aus dem Verlag von Alexander Reichart. Die Absenderin - Martha Dick - taucht auch 1917 wieder auf einer Ansichtskarte auf, diesmal an ihren Bruder…



Julius Wiedemann betrieb 1909/10 gegenüber der Blauen Traube in der Alexanderstraße ein Schuhwarenlager und schickte eine Karte seines Hauses als Grußkarte nach Perlach. Ein weiteres Dokument zeigt eine Werbekarte. Das Haus…



Der Adolf Fergg-Verlag hat durch diese Ansichtskarte sicherlich mit einem gewissen Stolz den Anschluss Ottobeurens an die Welt dokumentiert. Sie wurde vermutlich zwischen 1900 und dem 1. Weltkrieg herausgegeben (ein Beleg derselben Karte ist 1914…



37 Militärmusiker posieren am Bahnhof Ottobeuren vor ihrer Heimereise nach Passau, darunter (in der ersten Reihe genau in der Bildmitte) der gefeierte Dirigent, Obermusikmeister Blasius Pöll. Das Gebäude links im Hintergrund ist das…



Das Haus zwischen Blumen Stock und der Luitpoldstraße beherbergt heute mehrere Wohnungen, einen Friseur (Conny's Frisierstüberl) und den Ottobeurer Internettreff. 1911 war es die Schmiede von Josef Haupeltshofer. Der Kartentext:(Stempel…



Das hier abgebildete Haus auf einer Karte vom Juli 1911 steht im Wesentlichen auch 2017 noch so da wie damals. Ein paar kleine Fenster kamen weg, ein Balkon hinzu, eine Überdachung am Eingang. Das Zier-Fachwerk auf der Nordseite hat sich bis…



Fritz Hollweck schickte mit dieser Karte ein erstes Lebenszeichen von seiner neuen Heimat Ottobeuren. Das Haus in der Mühlbachstr. 11a hat zwar dieselbe Fassade wie auf der alten Aufnahme, die Arztfamilie lebte dennoch im Haus Nr. 4 (das Haus…



Eduard Mayer betrieb in der Luitpoldstraße 202 eine mechanische Werkstatt. Die Karte ist nicht gelaufen und somit nicht datiert, es dürfte sich allerdings um eine Aufnahme vor dem 1. Weltkrieg gehandelt haben. Eduard Mayer kam aus…



Das Gebäude ist noch dasselbe, es ist aber aufgrund der Umbauten in der ursprünglichen Form nicht mehr erkennbar. Wo sich früher die abgebildete Sennerei, findet sich heute (2014) die Frisch-Filiale in der Oberen Straße. Wer die…



Eine der schönsten Karten aus dem Künstleratelier von Eugen Felle aus Isny zeigt die Bahnhofstaße mit Blick auf die Abteikirche, die 1912 noch nicht zur Basilika erhoben war. Momentan liegt die Karte nur in etwas reduzierter…



Der Dresdner Verlag "Reinicke & Rubin" hat ca. 1914 diese handkolorierte Ansichtskarte veröffentlicht, die mit Datum 15. April 1915 eng beschrieben verschickt wurde. Das erste Haus links ist heute Blumen Plersch (erbaut 1889, abgerissen…



Die Ansichtskarte des Dresdner Verlages Reinicke lief lt. Poststempel am 9. Oktober 1912. Die Aufnahme selbst könnte bis zur Jahrhundertwende zurückreichen.
Auf dem Gebäude in der Mitte steht "Molkerei Josef Seibold". Kurz vor der Bäckerei…



Die Karte sieht wie eine Verheißung auf eine gute Partie für eine Heirat aus. Josef Fickler hat am 18. Januar 1913 das „Wohlgeb.(orene) Frl. (Fräulein) Marie Fackler vom Mühlgut in Ettringen“ mit folgendem Text…



Vordergründig weist die Karte auf Informationen über die Elektrifizierung eines Ottobeurer Betriebes, auf den zweiten Blick lenken die Texte sowie die Adresse die Aufmerksamkeit dann aber auf das Kriegsgeschehen sowie auf das Thema des…



Ausnahmsweise steht bei der Ansichtskarte von Markplatz und Abteikirche einmal nicht das Bildmotiv im Vordergrund, sondern der Text. Die Parole „bis Weihnachten seid ihr wieder zuhause“ wurde zum Rohrkrepierer und dennoch schwingt im…



Walli Haugg ließ ihr Haus in der Memminger Straße 12 (bis 1950 Nr. 239) kurz vor dem 1. Weltkrieg ablichten und schickte das Foto Anfang 1915 - mit der Hoffnung auf einen baldigen Frieden - als Grußkarte. 1953 änderte sich das…



Ansichtskarte mit einem Blick von Nordwesten in Richtung Basilika aus dem Isnyer Atelier Felle, beschrieben am 14. Oktober 1915. Auffallend ist der dichte Baumbestand. Abgebildet ist auch die Rückseite. Geschrieben wurde die Karte bei einer…



Patriotische Karten gab es im 1. Weltkrieg unzählige - darunter auch einige mit Ottobeurer Motiven. Auch die Farben schwarz-weiß-rot und der Spruch „In der Heimat gibt's ein Wiedersehn!“ unterstützen die…



Die Topografie des Geländes und die charakteristische Form der Gebäudeanordnung mit dem 90-Grad-Winkel lässt auf das Anwesen in Halbersberg schließen, nur der Unterzeichner passt nicht zur Familie Schaupp, die heute auf dem Hof…



Luftbilder gab es 1916 noch nicht viele. Die vorliegende Perspektive entstammte der Vorstellung von Eugen Felle (1869 - 1934), der sich in Isny mit einem Atelier auf die Herausgabe solcher "Vogelschaukarten" spezialisiert hatte. Die Abbildungen der…



Die schön kolorierte Ansicht der Bahnhofstraße zeigt rechts den Gasthof Krone („Bahnhofs-Restauration“) und gegenüber den Laden von Karl Kohler. Liebster Bruder! Bin heute hier und sende dir die herzlichsten…



Der Text der Feldpostkarte weniger als fünf Monate vor Kriegsende lässt den Ernst der Lage nicht erahnen, ganz im Gegenteil. Im Text heißt es:„Von einem gemütlichen Nachmittag sendet dir die herzlichsten Grüße…



Das Gebäude an der Ecke Karl-Riepp-Straße/Ottostraße wird heute noch als „Alte Apotheke“ bezeichnet. Als Apotheke wurde das Haus von der Familie Beck vermutlich bis in die 1930er Jahre betrieben, bevor man auf den…



Der hl. Benedikt von Nursia (480–547, italienisch San Benedetto di Norcia) ist der Ordensgründer des Benediktinerordens. 1919 lief diese schöne Karte, die ihn als „Beschützer der bayerischen Benediktiner-Kongregation“…



Eine schöne Künstlerkarte vom Marktplatz aus dem Atelier von Eugen Felle (04.09.1869 - 21.03.1934; Isny). Die Federlithografie mit dreifarbigem Unterdruck zeigt eine Ansicht von 1917. In der Platzmitte steht das - heute verschollene -…



Der Text der Karte Ende März 1921 passt zum winterlichen März 2013 - wobei inhaltlich das Wetter vermutlich unwichtig war; die Freude über den Segen der Mutter (zur Verlobung?) stand im Vordergrund. Die Schmuckkarte zeigt eine…



Eine Idylle für sich war der Rosenkeller, der zur Brauerei Rose gehörte. Der Rosenkeller wurde laut Werbekarte als „Sommerbierhalle“ geführt. Die vorliegende Ansichtskarte, die beide Motive zeigt, ist leider nicht…



Die Glockenweihe war 1926 neben der Erhebung der Klosterkirche zur Basilika (am 25. Januar 1926 durch Pius XI.) das größte gesellschaftliche Ereignis. In immerhin zehn Ausgaben des Ottobeurer Volksblatts wurde darauf Bezug…



Franz Eichele hatte in Mittelberg bei Oy das Gasthaus zur Krone betrieben. 1910 setzte er sich zur Ruhe und kehrte wieder in seine alte Heimat zurück (sein Bruder Heinrich hatte in Wolferts die Ziegelei). Franz kaufte sich das bislang vermietete…



Einen besonders schönen Blick von Guggenberg auf Ottobeuren bietet die Ansichtskarte aus dem Fergg-Verlag, die Frau Keller 1929 an ihre Tochter Finni in Klosterwald schrieb. Sie entschuldigt sich (in schönster Schrift), dass die schlechten…



Die Ansichtskarte des Spezereiwaren- und Bürstengeschäfts von Maria Locher gewährt uns einen seltenen Blick in der Klosterwaldstraße. Wie viele andere Häuser aus der Zeit wurde es von einem fahrenden Fotografen abgelichtet,…



Das Gebäude dürfte auch Anhieb kaum einer erkennen und an die Gärtnerei von Agatha Buchenberger erinnern sich auch die ältesten Ottobeurer nicht mehr. Auskunft gibt das Einwohnerbuch von 1926: Es weist Agatha Buchenberger in der…



Die Abbildung des Ulrichsbrünnele (bzw. Ulrichs-Brünnlein oder Ulrichsbrunnen) lief im August 1935 als Ansichtskarte nach München. Vom Künstler ist rechts unten ein Kürzel („BM“) vermerkt; es handelt sich um den…



Maria Mayer (geb. Amberger aus Vohburg bei Ingolstadt) hatte gerade erst ihren Josef geheiratet und schrieb ihrer Freundin Thilde von der Beck aus Bielefeld, dass sie in Ottobeuren nun ihre neue Heimat gefunden hat. Das stattliche Haus des…