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Kunstausstellung Rita Schindele und Norbert Fornoff


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Nur zwei Wochen nach der Retrospektive mit Werken von Albert Mahler stellten sich wiederum zwei Ottobeurer Künstler-Persönlichkeiten im Kursaal vor: Rita Schindele und Norbert Fornoff (Skulpturen). Die Ausstellung dauerte von 6. - 14. Oktober 2012, Vernissage (am Klavier: Claudia Schwägele) war am 5.10.

Norbert Fornoff war leider kurz vor der Ausstellungseröffnung erkrankt und konnte nicht persönlich anwesend sein. Rita Schindele stellte insgesamt 35 ihrer Bilder vor, viele davon mit einem persönlichen Bezug, einer Geschichte. So z.B. die beiden Acryl-Bilder „Feuer I" und „Feuer II" (beide 100 x 100 cm), mit denen sie den Brand des Hofes ihres Schwagers (in der Markt Rettenbacher Straße im Jahr 2006) verarbeitet hat. Ein weiteres Bild entstand in Mischtechnik aus den verkohlten Resten eines Kreissägen-Tisches, wobei diese Reste nicht nur collagenartig aufgebracht, sondern darüber hinaus stofflich den Farben beigemengt wurden.
Das hier abgebildete Werk („Danach") ist Teil eines dreiteiligen Gesamtkunstwerks.

Weitere Abbildungen zeigen die Titel „Allgäu I", Allgäu II, „Gomera" (eine Urlaubsreminiszenz an die dortigen Lorber-Urwälder, Weltkulturerbe) sowie das Bild „Verwurzelt" (der Kletterpflanze an der eigenen Garage nachempfunden, Mischtechnik, 53 x 67,5 cm). Sämtliche Werke von Rita Schindele standen zum Verkauf.

Von dem 77-jährigen Ottobeurer Künstler Norbert Fornhoff ist hier nur seine - unverkäufliche - Skulptur „Am Tag danach" zu sehen, mit der er seine Eindrücke von den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in Kunst formte. Die Menschengruppe reagiert auf die Anschläge mit Hilflosigkeit, ist schutzlos und wird in ihrem ganzen Elend gezeigt. Die Vorbereitungen für die Ausstellung reichten ein ganzes Jahr zurück.

Abschließend vier Bilder: eines mit einem größeren Ausschnitt der Präsentation sowie drei Bilder mit der Künstlerin vor ihren Bildern. Die Fotos als solche (von Helmut Scharpf) sind gemeinfrei, die abgebildeten Werke jedoch urheberrechtlich geschützt. Die Ausstellung wurde durch das Touristikamt mit einem Plakat beworben.

In der Memminger Zeitung erschien am 9.10.2012 auf Seite 33 ein Bericht von Brigitte Unglert-Meyer („Kunst drückt Leben aus").