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1982 - Hermann Schmid: Es lottrat halt so futt!


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Schmid Hermann: Es lottrat halt so futt. Gereimtes und Ungereimtes aus dem Unterallgäu, Selbstverlag, (Stuttgart), (1982), 63 S., (Auflage 3.000), keine ISBN
Erstes von sechs Büchern des Ottobeurer Mundartdichters.

S. 14, „Die Relativitätstheorie“: den Vergleich mit der Herdplatte wurde von Albert Einstein tatsächlich angestellt. Die Sternwarte Ottobeuren kommt nicht von ungefähr vor, denn Herr Schmid war (1966) einer der Mitbegründer der Allgäuer Volkssternwarte.
S. 16/17, „Kinderzeit“: autobiografisch (Kindheit in der Klosterwaldstraße 22, nach früherer Zählung 35, Hütebub auf den Wiesen vor dem Allenberger Wald), die Abb. auf S. 19 zeigt den Abt Maria Einsiedler
S. 24, „Sängerkrieg“: Hier wird die Rivalität zwischen Ottobeuren und Hawangen aufs Korn genommen.
S. 33, im „Baursommr“ bezieht Schmid sich auf einen großen Tonkrug („Moschtguttr“) im elterlichen Haus, der immer zur Erntearbeit mitgenommen wurde.
S. 36, „Ma sott des it moina“ wurde zur Grundlage für ein Theaterstück; von Hermann Schmid selbst umgeschrieben („Am Gartazau“, aufgeführt ca. 1998 in Kettershausen).
S. 40, „Bäsla“, nach einer Erzählung von Cousine Tilde Fischer in Friesenried.
S 49, „Die Olympischen Spiele von Ottobeuren“ enthält viel Lokalkolorit. Zwar ist der „Professor Reinfelter“ nur ein Wortspiel (von reinfallen), in realiter aber Graf Max II.; auch das Klosterbräustüble kommt vor.

Zum Download stehen hier die oben genannten Kurzgeschichten (bis auf „Ma sott des it moina“), das Inhaltsverzeichnis, sechs Seiten Worterklärungen sowie das Impressum. Herrn Schmid gilt der Dank für die Genehmigung zum Abdruck!

Der Band - allerdings bereits ausverkauft - enthält die einzige Weihnachtsgeschichte (aller sechs Bände) (?). Schmid spricht nach eigenen Angaben „Graswurzelmundart“ mit Bezug aufs Unterallgäu (südl. der A96), ohne Anklänge an die härtere Mundart im Ober- oder Ostallgäu, auch kein Mittelschwäbisch.

Das Impressum auf S. 62 enthält eine Danksagung an seinen früheren Ottobeurer Lehrer; wörtlich heißt es:
„Karl Schnieringer †, Lehrer, der mir die Liebe zu Land und Leuten ins Herz pflanzte.“ (Über K. Schnieringer finden sich auf den Seiten des Geschichtsprojekts etliche Dokumente.)