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1936 - kompletter Jahrgang der Ottobeurer Heimatblätter


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Die Heimatblätter waren eine Beilage zum Ottobeurer Volksblatt (bis 1909 Ottobeurer Wochenblatt). Hier der Jahrgang 1936, der neben heimatkundlichen Dingen auch viele allgemeine Themen enthielt. 1936 erschienen 26 Ausgaben, alle zwei Wochen; insgesamt sind 26 Ausgaben mit zs. 104 Seiten erhalten. Die Gesamt-pdf hat 43 MB!

In der Rückschau ging es viel um den Krieg Preußens gegen Bayern und Österreich 1866. Aktuell wetterte man gegen den drohenden Bolschewisemus. Der Zeit entsprechend spürt man deutlich propagandistische Zwecke, insb. die Verherrlichung der Erfolge nationalsozialistischer Politik. Die hier angehängte Word- und pdf-Datei zeigt exemplarisch einige Beispiele auf.

Die Genealogie wurde durch das Aufzählen der Trauungen, Geburten und Sterbefälle in den Vordergrund gerückt - und trug sicherlich auch zum Missbrauch der Daten bei.

Für Naturschützer - dies am Rande - ist der Artikel in Ausgabe 4 über die Nützlichkeit, aber auch das Verschwinden der Schwalben interessant.

Hermann Köbele schrieb in zwei Ausgaben (s. das hier abgebildete Titelblatt) über die Gründungsphase des Männergesangvereins, die er in seinem Theaterstück "Magister Trieb" verarbeitete.

Die Heimatblätter wurden von Heidi und Hans Kraft zur Verfügung gestellt, von der Buchbinderei Müller in Erkheim in Einzelseiten zerlegt, von Helmut Scharpf nach München gebracht, dort von der Firma Pixelprint gescannt.
Sie erschienen letztmals am 30. Mai 1941 (bis zur Einstellung des Ottobeurer Volksblatts; nachfolgend alleinige Berichterstattung durch den Allgäuer Beobachter - bis 18.04.1945).

Hinweis:
Die Abb. erfolgt als zeitgeschichtliches Dokument! Sie ist zwar gemeinfrei, eine missbräuchliche Nutzung ist dennoch untersagt! Die zeitgeschichtlichen Dokumente aus der Zeit des Nationalsozialismus werden nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungs- feindlicher Bestrebungen, der wissenschaftlichen und kunsthistorischen Forschung, der Aufklärung oder der Berichterstattung über die Vorgänge des Zeitgeschehens gezeigt und sind in keiner Weise propagandistisch, insbesondere im Sinne des § 86 86a StGB zu benutzen.