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09.10.2010 - Festschrift 125 Jahre Kolpingsfamilie Ottobeuren


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Kolpingsverein Ottobeuren (Hrsg.): Festschrift zum 125jährigen Jubiläum der Kolpingsfamilie Ottobeuren, Siebdruck Ottobeuren, Oktober 2010, 20 S., Auflage 300

Am 5. November 1885 wurde der Gesellenverein (nach dem 2. Weltkrieg in Kolpingsverein umbenannt) in Ottobeuren gegründet; Gründungspräses war Pater Hermann Koneberg. Die Festschrift geht nicht nur auf die Vereinshistorie ein - z.B. den Bau des noch heute bestehenden Kolpingshauses in der Luitpoldstraße (Anfang der 1930er Jahre), sondern legt auch die allgemeinen Ziele und Aktivitäten des Vereins dar.

Die Festschrift wurde im Rahmen der Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen am 9. und 10. Oktober 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt. Redaktionell mitgewirkt haben: Pater Johannes Schaber OSB, Bernhard Schneider, Charly Kortmann, Michael Heckelsmiller, Franz Anderl, Winfried Reisacher und Susanne Maugg.

Ein weiteres Dokument im Zusammenhang mit dem Gesellenverein sei hier gelistet: eine Widmung von Pater Wilhelm Obermayr. Er war zwar erst nach 1906 Präses des Vereins, hatte aber bereits in der Widmung auf einen Teil der Losung Bezug genommen. Im Text (von der Rückseite einer Fotografie von 1887) heißt es mit Datum 22. April 1888:
„Religion und Tugend. Losungswort des Gesellenvereins. Zur freundlichen Erinnerung von P. Wilhelm Obermayr O.S.B.“

Googelt man die beiden Begriffe, so findet sich z.B.: „60 junge Handwerker trugen sich am nächsten Tag in Listen ein und verpflichteten sich zur Haltung der Grundsätze des Gesellenvereins: Religion und Tugend, Arbeitsamkeit und Fleiß, Eintracht und Liebe, Frohsinn und Scherz.“ Dieses Motto dürfte auch in Ottobeuren gegolten haben.

Bernhard Schneider (1. Vorsitzender der Kolpingsfamilie Ottobeuren) sei für die Zurverfügungstellung gedankt.

Weitere Info auch unter Homepage Kolpingsfamilie