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29.04.1879 - Zeugnis der Werktagsschule Hofs


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Nach sieben Jahren Werktagsschule in Hofs bekam Rosalia Leuchtle ihr Abschlusszeugnis. Neben den Lehrern und dem Distriktsschulinspektor unterzeichnete auch Pater Hermann Koneberg aus der Abtei Ottobeuren als Lokalschulinspektor das Zeugnis.

Rosalia Leuchtle war die Großmutter von Heimatdichter Hermann Schmid, der das Zeugnis zur Verfügung stellte. Gerahmt wurde das Zeugnis später von Bernhard Schäpers, Kunstglasmaler, aus der Pater-Maurus-Feyerabend-Str. 4 in Ottobeuren.

Die Abschrift:

Aus dem Censurbuche vom Jahre 1878/79 No 5. Zeugniß über die Entlassung aus der Werktagsschule.

Rosalia Leuchtle geboren den 6. Mai 1866 zu Oberhaslach Bezirksamts Memmingen, katholischer Confession, hat die Werktagsschule zu Hofs vom 26. April 1872 bis zum 1. Mai 1879, also 7 Jahre, mit sehr großem Fleiße besucht, sich viele Kenntnisse erworben, ein sehr lobenswürdiges Betragen gepflogen und wird nach Erfüllung der Bedingungen aus der Werktagsschule entlassen.
In den einzelnen Lehrgegenständen hat sich dieselbe bei der Entlassung folgende Noten erworben:

Religionsunterricht sehr gut
Mündliches Rechnen gut
Lesen sehr gut
Schriftliches Rechnen gut
Deutscher Sprachunterricht gut
Gemeinnützige Kenntnisse sehr gut
Schönschreiben sehr gut
Zeichnen
Rechtschreiben gut
Handarbeiten sehr gut
Aufsätze sehr gut

Bemerkungen:

Hofs den 29. April 1879 P H Koneberg, Lokalschulinspektor.
Bohneberg Ma…, Schullehrer.
Mitgezeichnet Memmingen den 1. Mai 1879
Keindl, Distriktsschulinspektor.