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1928 - Wilhelm Donaubauer: Ottostraße mit Apotheke und Basilika


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Wilhelm Donaubauer wurde 1866 in Ingolstadt geboren und starb 1949 in Fürstenfeldbruck. Dort war er 1924 Mitbegründer der Künstlervereinigung Fürstenfeldbruck. Das gerahmte Ölbild auf Platte hat (ohne Rahmen) eine Fläche von ca. 32 x 25 cm und zeigt das Haus Nr. 4, neben der Apotheke (heute sagt man „alte Apotheke“), die auf dem Gemälde nicht zu sehen ist (Ecke Karl-Riepp-Weg/Ottostraße sowie die Basilika).

Noch sind seine biografischen Details nicht recherchiert. Er malte überwiegend Landschaften in Oberbayern.  Donaubauer studierte Malerei, Architektur und Kunstgeschichte an der Münchner Kunstakademie unter G. von Seidl. Das Bild mit dem Ottobeurer Motiv ist nicht datiert, seine Signatur findet sich links unten.
Die Marktgemeinde konnte das Bild im Juni 2013 ankaufen.

Das wunderschöne Haus in der Ottostraße 4 (mit etwa 230 m² Wohnfläche, teilunterkellert, ca. 12.000 m² Grund) wurde bis zur Säkularisation 1802 von den Kloster-Fischern bewohnt, die über viele Generationen den nahen Klosterweiher bewirtschafteten - weshalb das Haus den Namen „Fischer-Haus“ trägt. Es war zwischenzeitlich lange im Besitz der Apothekersfamilie Beck und ist seit Kurzem wieder im Besitz des Klosters, das es vermietet hat. Der Weiher wurde (nach 1802?) aufgelassen. Die vergleichene Aufnahme stammt vom 22.07.2013.

Gerahmt wurde das Bild in München:
? Schröder, Vergolderei, Gemälderahmen, kirchliche Kunst, Fürstenstraße 12, München 2

Ob es einen Zusammenhang mit einem „Rechtsanwalt R. Donaubauer“ gibt, der im Ottobeurer Volksblatt vom 27.09.1910 (S. 4) in einer Annonce ankündigte, dass er sich seit 26. September 1910 mit seiner Kanzlei in der Bahnhofstraße 76 (Hausnummer alter Zählung) - „im Hause des gepr. Zimmermeisters Albrecht“ - niedergelassen habe, ist nicht bekannt.