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15-05-1965 - Film der Sprengung des Schlots der Benediktinerbrauerei


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Schon 1902 war der Schlot auf Bildern zu sehen. Nachdem er seitens der B&E-Brauerei nicht mehr benötigt wurde und baufällig war, musste er gesprengt werden.

In der Memminger Zeitung ist über die Sprengung dieses "zweiten Wahrzeichens" nicht berichtet worden. Das Datum 15. Mai 1965 (ein Samstag) geht aus einem Bild des Mitarbeiters Ferdinand Kendzia hervor. Eine weitere Möglichkeit zur Recherche findet sich wahrscheinlich noch in Akten des Bauausschusses des Gemeinderats.

Als besonderes Highlight wird hier ein Film im Format H264 zu sehen sein, den Georg Rothermel (24.04.1938 - 21.07.2015) selbst gedreht hat - auf "Normal 8" und ohne Ton. Momentan ist nur ein Fünf-Sekunden-Ausschnitt zur Probe eingestellt, (der aber noch technische Probleme bereitet!). Der neueste Windows Media Player kann es abspielen, auch der Real Player. Schon jetzt sind Screenshots abrufbar, die die Vorbereitungen zeigen (Kontrolle der Ladung, Einbetten mit Dasen), dann den fallenden Kamin (im Hintergrund entweder der Kamin der Mälzerei oder vom Käsewerk Krumm), die Schaulustigen und die Kaminreste.

Den Standort des Schlots kann man noch heute erkennen: eine kleine Erhebung zwischen Biergarten am Kleinen Brauhaus und dem Klostergarten.

Georg Mathies (06.07.1924, Ottobeuren - 21.01.2016, St. Gallen) erzählte in einem Interview im September 2013 die Anekdote, wie er in seiner Jugend auf den Kamin kletterte - immerhin etwa 20 - 25 m hoch - und damit einen Auflauf besorgter Bürger provozierte. Selbst er kann sich nicht erinnern, den Schlot je in Betrieb gesehen zu haben.