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28.02.2014 - Ausstellung „In Memoriam Otto Steiner“


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In Ottobeuren begann Otto Steiners Lebenskreis (29.02.1924 - 14.12.2010), in Ottobeuren endete er, so Reinald Scheule in seiner Rede anlässlich der Ausstellungseröffnung im Haus des Gastes. Die Werkschau würdigte sein Lebenswerk.

Begrüßt wurden die Gäste der Vernissage vom 2. Bürgermeister Markus Albrecht, nach dem Vortrag ergriff der Sohn Otto Steiners das Wort, musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Friedrich Steiner (sein Neffe) und Bernhard Vögele. Gerlinde Miller hatte mit viel Enthusiasmus alle Bilder durchgesehen und ausgewählt und im Hintergrund dafür gesorgt, dass alles vorangeht.

Die Redebeiträge sind hier in für die Schriftform leicht angepasstem Wortlaut abrufbar. Das Transkript von Helmut Scharpf wird in den nächsten Wochen noch überarbeitet. Auch die Bildbeschreibungen (Titel, Jahreszahlen) müssen noch nachgereicht werden. Die positive Grundhaltung, die aus den Bildern spricht und die große Naturverbundenheit werden für den Betrachter auch ohne weitere Erklärung deutlich. Reinald Scheule fasste es am Ende seines Vortrag nochmals zusammen:

Ich darf mich am Schluss bei allen bedanken, dass wir heute die Möglichkeit haben, die Werke von Otto Steiner näher zu betrachten, weil es ein Gewinn ist und diese Kunst den Menschen aufbaut. Die Bilder bereiten uns Freude und geben dem Leben mit dem hervorgehenden Gedanken des „ewigen Funkens“ und dem „Tröpfchen Unendlichkeit“ einen Sinn. Otto Steiner ist hier und lebt in seinen Werken weiter. Wir sind dankbar, ihn als alten Ottobeurer hier ausstellen zu können. Sehen zu können, wie sich der Kreis seines Lebens - von der Kindheit an bis zum Lebensabend - in Ottobeuren schloss.

Im Redtext von Reinald Scheule wird ein Gedicht von Karl Schnieringer zitiert. Darin kommt das schwäbische Wort „Landara“ vor. Hierzu Erläuterungen von Peter Hanka (Wolfertschwenden):
Landara (Mehrzahl von Landr) wurden im Ostallgäu und Oberallgäu Lege-Schindeln genannt, und zwar die großen, die zum Dachdecken verwendet werden. Solche, mit Landara (auch: „Landra“) gedeckten Dächer, werden dann Länderdächer genannt.
Lander hat in manchen Gegenden aber noch eine weitere Bedeutung und steht für schlechte Kartoffel, oder auch dünn, mager für Mensch und Vieh („Des isch a Lander!“). Das Verb lautet „landreg“.

Technischer Hinweis: Die in der Ausstellung gezeigten Bilder können durch die künstliche Beleuchtung und das Abfotografieren kleine Abweichungen in Farbe und Proportionen aufweisen.
Die abgebildeten Bilder unterliegen einem Urheberschutz. Einer über das Geschichtsportal hinausgehende Veröffentlichung dürfte zwar vermutlich kein Problem darstellen, bedarf aber der vorherigen Absprache mit Viktoria Steiner, Ottobeuren.