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29.05.2014 - Prof. Dr. Weitlauff spricht im Rahmen der Studienwoche über die Ottobeurer Geschichte


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Die Themen des Studienwoche im Jubiläumsjahr 2014 bezogen sich - unter der Überschrift „Haus Gottes und Himmelspforten“ - vor allem auf die Geschichte, darunter die Zeitumstände der Klostergründung, das musikalische Leben und die Baugeschichte, aber auch auf das monastische Leben von heute.

Abt Johannes Schaber begrüßte mit dem Hinweis, dass - egal wo man auf der Welt lebe - dies immer eine Stätte sei, an der man Gott begegnen dürfe. „Und wenn wir auf die Geschichte schauen und am Beispiel so vieler, die vor uns gelebt haben, sieht, dass auch hier in Ottobeuren ein Ort ist, wo man in den Himmel kommen kann, dann sind wir voller Dankbarkeit.“ Der Referent am 29. Mai 2014 - Prof. Dr. Weitlauff - war für Abt Johannes kein Unbekannter. „Er hat mich einmal sehr wohlwollend geprüft!“

Solche Studienwochen (Veranstalter ist die „Studienwoche“ mit dem „Akademischen Forum der Diözese Augsburg“) gibt es seit 50 Jahren, wobei Pater Alexander Hoppert in seiner Begrüßung erläuterte, dass es sich um die 49. Studienwoche handelte, denn zweimal habe sie nicht stattgefunden, dafür in einem Jahr gleich zweimal. Der im Publikum im Studiersaal des Klosters anwesende Abt Odilo Lechner wurde in der Ansprache als „einer der Gründungsväter der Studienwoche“ bezeichnet.

Hauptredner am 29. Mai war Prof. Dr. Manfred Weitlauff, der drei Vorträge hielt. Er gilt als ausgewiesener Experte der Geschichte des Bistums Augsburg. „Und nachdem Ottobeuren als exemptes Kloster nunmal in der Diözese Augsburg liegt, wurde auch Ottobeuren zu einem Forschungsgegenstand von Prof. Weitlauff“, so Pater Alexander weiter.

Nachdem sich Ottobeuren auf ein aus dem 12. Jh. stammendes gefälschtes Gründungsdokument beruft, umschrieb auch Dr. Weitlauff das Gründungsjahr sehr treffend, indem er die Gründung des „wahrhaft singulären Weltkulturerbes“ als „nach der Haustradition“ in das Jahr 764 fallend bezeichnete. Im ersten seiner drei Vorträge (17 Textseiten) zeigte der Referent die komplexen Zeitumstände auf, von der An­nahme des Christentums durch den Frankenkönig Chlodwig bis zur Constitutiones Hirsaugienses (1090/91) - der Hirsauer Reform - einer Auslegung der Benediktusregel, der sich auch Ottobeuren anschloss.

Im sich unmittelbar anschließenden zweiten Vortrag (16 Seiten) des Vormittags ging Professor Dr. Weitlauff auf die Ottobeurer geschichtlichen Quellen ein, die den Werdegang der Abtei bis zum Ende des 17. Jahrhunderts verdeutlichen.

Um 15 Uhr begann dann Teil 3, der sich in der Basilika mit dem Neubau von Kloster und Kirche im 18. Jahrhundert sowie mit der Säkularisation und ihren Folgen befasste. Die hierbei verwendeten Zitate von Josef Hofmiller sind im virtuellen Museum hier abrufbar.

Herrn Prof. Dr. Weitlauff sei für die Zurverfügungstellung der Redebeiträge herzlich gedankt. Den dritten Vortrag kann man sich (im Format mp3) auch im gesprochenen Wortlaut anhören (in drei Teilen; Teil 1 beginnt bei Sek. 52, dazwischen fehlen jeweils einige wenige Worte des Vortrags). Die Länge der Hördateien: mp3 1 (32:52 Min.), mp3 2 (16:33 Min.), mp3 3 (20:54 Min.)

2014 fasste Dr. Weitlauff die drei Vorträge für eine Veröffentlichung zusammen. Hier dazu das Literaturzitat:

Weitlauff, Manfred: Tradition und Geschichte - 1250 Jahre Benediktinerabtei Ottobeuren. Drei Vorträge zum Jubiläum der Abtei im Rahmen der Ottobeurer Studienwoche 2014:
I.    Königtum, Papsttum und Mönchtum vom 8. bis zum 11. Jahrhundert. Zum geschichtlichen Hintergrund der Frühzeit der Klosterstiftung VTTINBVRRA
II.    Geschichte der Abtei Ottobeuren von den Anfängen bis zum Ende des 17. Jahrhunderts
III.    Neubau von Kloster und Kirche im 18. Jahrhundert - Säkularisation von 1803 und ihre Folgen

in: Groll, Thomas, Ansbacher, Walter (Hrsg.): Jahrbuch des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte, 48. Jahrgang, Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg, 1. Auflage 2014, 640 S., 142 Abb., Format 16 x 22,5 cm, 25 €

Für die Zurverfügungstellung auch des überarbeiteten Vortrags herzlichen Dank! Hinweise: Das Cover ist geschützt. Die Seitenzahlen der pdf-Datei entsprechen nicht dem Abdruck im Buch, sondern beginnen für jeden der drei Vortragsteile neu.