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28.09.2014 - Einweihung des VitalParcour Ottobeuren“ im Bannwald


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Ein Jahr Vorarbeit und 16.000 Euro Kosten waren als Hürden für die AOK zu nehmen, dann konnte am 28.09.2014 um 16 Uhr bei schönstem Spätsommerwetter der „VitalParcour Ottobeuren“ im Bannwald eröffnet werden.

Zu den Beteiligten im Vorfeld gehörte neben den Planern der AOK (die Firma CHEOPS Crossmedia aus Frankfurt für Wegeplanung einschl. GPS-genaue Vermessung) Herbert Bartenschlager vom Touristikamt, der Bauhof (Aufstellung der Schilder) und die Wegepaten (stellvertretend anwesend waren Kurt Heinrich und Gerhard Handl).

Es ist mittlerweile der vierte solche Parcour im Landkreis (nach Bad Grönenbach, Sontheim und Eisenburg). In Ottobeuren konnte das bestehende Wegesystem genutzt werden. Neben der Vermessung waren es vor allem die Schilder, die kostenseitig zu Buche schlugen. Gesponsert wurde der Parcour von der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim, Helmut Börner und Elke Graf von "börner + graf architekten", Wolfgang Lehmann & Partner von "Allgäu-Destillate", das Vitalcenter Gerstberger (Memmingen) und die Bauunternehmung Hebel.
In Bayern sind es zwischenzeitlich ca. 40-50 derartige Wege, die zur verstärkten Bewegung animieren sollen, egal ob Nordic Walking, Laufen, Reaktiv Walking oder Wandern.

Bürgermeister German Fries - selbst sportbegeistert - übernahm seitens des Marktes die Begrüßung und hob dabei vor allem die Wegepaten hervor (dazu gehören auch Hubert Epple und Helmut Lang), von der AOK übernahm die Direktorin der AOK-Direktion Memmingen-Unterallgäu, Regina Merk-Bäuml, diesen Part. Als bestes Mittel der Prävention gelte es, möglichst viel Freizeit an der frischen Luft zu verbingen und die Bewegung in den Alltag zu integrieren.

Die Startergruppe lief den „blauen Weg“ - mit 3,7 km (und 109 Höhenmetern) der kürzeste. Bevor es losging standen unter der Leitung der Sportökonomin Ulrike Schönherr Dehn- und Aufwärmübungen auf dem Programm.
Ein zentrales Schild steht am Parkplatz am westlichen Ende der Ottostraße, worauf alle Details zu lesen sind, ein weiteres bei der Sternwarte und ein Drittes am Schelmenheider Wald.
Die Route 2 verläuft ebenfalls im Bannwald und umfasst 4,8 km bei 156 Höhenmetern. Die Routen 3 (5,1 km, 133 Höhenmeter) und 4 (6,6 km und 147 Höhenmeter) beginnen an der Wassertretstelle am östlichen Ende des Gustav-Stein-Straße, am Schelmenheider Wald. Route 1 ist zusätzlich als „Technik-Route für Nordic Walking“ mit erklärenden Schildern ausgestattet, so wie sie hier zu sehen ist. (Der Spechtkopf gehört zu einem Lehrpfad der Bayerischen Staatsforsten.)

Bilder: Helmut Scharpf; diese sind zwar gemeinfrei. die Abbildungen der Schilder können jedoch urheberrechtlich geschütztes Material enthalten (z.B. Logos, Piktogramme).
Seitens der Memminger Zeitung berichtete Brigitte Unglert-Meyer am 07.10.2014 auf S. 26 („Mit Stöcken über Stock und Stein“) von der Eröffnung, Dunka Schütterle vom Memminger Kurier am 01.10.2014 auf S. 1 und 8 („Aktiv an der frischen Luft“) .