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1813 - die Lithographie von Anton Hälmle in einmaliger handkolorierter Fassung


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Die hier vorliegende handkolorierte Fassung der bekannten Lithographie ist ein handwerkliches Meisterwerk! Der Ankauf vom 22.10.2016 wurde umgehend gescannt und nachbearbeitet. Selbst im Klosterarchiv ist kein koloriertes Exemplar vorhanden. Das vorliegende wurde fürs virtuelle Museum einige Stunden nachbearbeitet und proportional entzerrt.
(Das Kloster wiederum besitzt die herrliche Ansicht „Ottobeuren von Osten anzusehen“ aus dem Jahre 1824 - viele Ottobeurer haben sie als Schwarz-weiß-Nachdruck zu Hause hängen. Diese ist hier verlinkt: 1824.)

Wann der Stich aus dem 1. Band Feyerabend eingefärbt wurde, ließe sich vielleicht nachvollziehen, wenn man die Rahmung öffnen würde. Gerahmt wurde der Stich von Alexander Wegmann (30.03.1892 - 09.04.1952; Bürgermeister von Ottobeuren von 1945 - 50). Das Format des Scans (mit ca. 37 x 38 cm) entspricht in etwa dem Stich. Die Vorschau links ist mit 300 dpi und knapp 4 MB schnell zu öffnen, der rechte Thumbnail (momentan noch nicht abrufbar) führt zu einer hochauflösenden Fassung mit 600 dpi mit etwa 15 MB. Bei einem Klick auf das über dem Text angezeigte Vorschaubild wird der Stich bildschirmfüllend angezeigt. Eine Lupenfunktion ermöglicht zusätzlich Detailansichten.

Zur im Feyerabend-Band (S. 84) eingeklebten Lithographie heißt es auf einer früher eingepflegten Seite bei OMG: Steingravur von Anton Hälmle, in: Feyerabend Pater Maurus: Des ehemaligen Reichsstiftes Ottenbeuren Benediktiner Ordens in Schwaben Sämmtliche Jahrbücher, in Verbindung mit der allgemeinen Reichs- und der besondern Geschichte Schwabens diplomatisch, kritisch, und chronologisch in drei Bänden bearbeitet, sammt zwei Einleitungskapiteln über das älteste Schwaben, 1. Band (764 - 1106), Johann Baptist Ganser, Ottobeuren, 1813, 695 S.

Die Lithographie von 1813 hat ein Papierformat von ca. 40 cm Breite und 19 cm Höhe (Abbildung: 38 breit und 36 cm hoch). Die auch als „Federlithographie“ bezeichnete Arbeit Hälmles (oder Haelmles) hatte den Kupferstich von Joseph und Johann Klauber (Augsburg, um 1766) zur Vorlage. Die Original-Druckplatte der Haelmle-Lithographie befindet sich noch im Klosterbesitz.

Sammlung Helmut Scharpf, 24.10.2016