Marktgemeinde Ottobeuren
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87724 Ottobeuren
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1978 – Ortsplan von Ottobeuren mit Werbung


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1978 – das klingt für den älteren Ottobeurer noch nicht so, als wäre es lange her. Schaut man sich aber den Faltplan und vor allem auch die Werbung genauer an, dann merkt man, dass sich seitdem viel verändert hat. Wer wirbt heute noch damit, dass man sich dort für die „Aussteuer“ eindecken kann? Nur wenige der Betriebe und Geschäfte haben sich in den vier Jahrzehnten erhalten, manche unter neuem Namen. Der Plan wurde seitens der Gemeinde für das im selben Jahr herausgegebene „Verzeichnis der Ottobeurer Hausbesitzer“ einkopiert.

Auf dem Ortsplan ist neben dem „Kurheim“ das „Kurmittelhaus“ eingezeichnet, sogar noch drei „Kurheime“ finden sich, die „Januarius-Zick-Straße“ heißt 1978 „Holzheystraße“, die Schillerstraße verläuft noch nicht nach Süden zur – noch nicht existenten – Heinrich-Heine-Straße, etlichen weiteren Straßen fehlt noch die Verlängerung (Piechlerstraße, Hörmannstraße, Bgm.-Fergg-Straße, Klosterwaldstraße) oder es gibt sie schlicht noch nicht (z.B. im heutigen Gewerbegebiet an der Dieselstraße). Das erst zum Schuljahr 1974/75 eröffnete Schulzentrum an der Bergstraße bietet ein „Schwimmbad“. Das Ämtergebäude war noch Kreisaltersheim. Und natürlich gab es noch einen Bahnhof – auch wenn der reguläre Personenzug-Verkehr schon 1972 eingestellt worden war.

Volksbank Ottobeuren („die Bank mit dem freundlichen Service“) „mit Filialen Betzisried, Böhen, Engetried, Frechenrieden, Ollarzried und Sontheim

Mode Fürgut, H. u. A. Keidler, Bahnhofstraße 26, („die gepflegte Kleidung“)

E. Geppert, Schreib- und Spielwaren, Lotto-Toto, Bahnhofstraße 22 („Fachgeschäft Spielzeug-Ring“)

Centa Riedele, „hinter dem Hotel Hirsch“ („Große Auswahl in Wolle und Garne, Miederwaren, Damen-Wäsche, Schürzen, Pulli, Tisch- und Bettwäsche“)

Schuhhaus Wölfle, Bahnhofstr. 18 („Salamander Alleinverkauf, sämtliche Sportschuhe und Trainingsanzüge von adidas“)

Textilgeschäft Renate, Bahnhofstr. 20 („der Auswahl und der Preise wegen“)
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S. 2 (Rückseite)

Audi-Autohaus Johann Kohler, Luitpoldstraße 38, Abschleppdienst

Bekleidungshaus Schober (Heinrich und Hermine Baron), Luitpoldstraße 17 („schräg gegenüber von Café Hasel“) („das Fachgeschäft für den Herrn“)

Max Mahler („Uhren – Optik – Schmuck“), Bahnhofstr. 7

Foto Lawniczak, Bahnhofstr. 28

Ferdinand Huber, Langenberger Str. 20 („Zylinder und Kurbelwellenschleiferei, Motorenreparatur“), Fa. VW und Deutz

Emil Hoffmann & Söhne, Alexanderstr. 21 („Zentralheizungen, Sanitäre Anlagen, Öl- und Gasfeuerungen“)

Allianz-Hailer, Am Marktplatz 4 („Über Versicherungen sprechen Sie am besten mit uns.“)

Georg Kraus, Ulrichstr. 2 („Malermeister – Farbenhandlung“)

Brauerei und Hotel Hirsch („2 Dachhallenbäder“), Gästehaus „Post“ („30 Betten, Ferienwohnungen für 2 - 4 Personen“)

Ludwig Riedele, Ludwigstraße 50 („Raumausstattung, Gardinen, Bodenbeläge, Polstermöbel,  Lederwaren, Handtaschen, Reisegepäck, Kleinlederwaren)

Franz Nägele, Ludwigstr. 46 („Glas, Zinn, Porzellan, Spiel, Sport, Hobby“)

F. + G. Lothspeich, Bau- und Möbelschreinerei Ottobeuren / Kaufhaus, Groß- und Einzelhandel Benningen

Textilhaus Franz Xaver Müller, Bahnhofstr. 5 + 13 („Mode, Wäsche, Aussteuer, Raumausstattung, Betten“; „Das Haus, das Sie modisch, gut und preiswert bedient.“)
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Der Plan wurde digital restauriert (z.B. Entfernung der Faltstellen); beide Seiten (Format ca. A3) sind als Bilddatei abrufbar sowie in einer doppelseitigen pdf (jeweils um die 3 MB).

Den Ortsplan von 1951 können Sie über das damalige Straßenverzeichnis abrufen, das wiederum von der Marktgemeinde herausgegeben worden war.

Direktlink zum Plan (mit Einteilung in „oberer und unterer Markt“)

Scan, Zusammenstellung und Abschriften, Helmut Scharpf (01/2018)