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30.10.2019 – Ein Portrait von Adolf Fergg gelangt zurück nach Ottobeuren


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Drei Generationen später gelangte das Portrait von Adolf Fergg (*06.05.1877, †02.12.1945), der von 1919 - 33 Bürgermeister von Ottobeuren war, an seinen Ursprungsort zurück. Der Kontakt kam über das virtuelle Museum zustande, am 30.10.2019 war es dann so weit: Zusammen mit seiner Frau Bettina übergab Horst Ruhrmann (Ostfildern) das Gemälde seines Urgroßvaters an den Pächter des Ratskellers, Dieter Elsner.

Das großformatige Bild (mit Rahmen: 102 x 83 cm) war über die Tochter von Adolf und Johanna Fergg, Paula (verh. Müller), in den Besitz von deren Tochter Helga (verh. mit dem Apotheker Franz-Josef Ruhrmann, die Eltern von Horst R.) gelangt, in deren Wohnung ihres Wohn- und Geschäftshauses (mit Apotheke) in Essen-Frintrop es bis zu ihrem Tod Ende Februar 2019 hing. Bevor es einen Ehrenplatz im Allgäuer Windbeutelparadies erhält, wird der Ottobeurer Kirchenmaler Hans Müller Rahmen und Rückwand ausbessern.

Auf großes Interesse stießen darüber hinaus Unterlagen aus der Familiengeschichte, die die Ruhrmanns ans virtuelle Museum übergaben, darunter der Amtsausweis der Bürgermeisters von 1930, unterzeichnet von seinem damaligen Stellvertreter Pfahlner oder auch das Testament. Im virtuellen Museum findet sich eine Vielzahl von Einträgen zu Adolf Fergg, der über Jahrzehnte die Marktgemeinde Ottobeuren geprägt hat.
Beispiele:
Adolf Fergg als Vorsitzender des Veteranenvereins 1911
Drohungen 1933
Grabrede 1945
Kommunalwahl 1919
Amtsjubiläum 1929
Blick in die Weinstube 1918

Über den Maler ist bislang nichts bekannt, das Signet müsste „MB“ lauten, datiert ist das Bild auf 1928. Wer etwas weiß, bitte melden!

Fotos: Sarah Scharpf