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1993 - 20 Jahre Kreisgruppe Bund Naturschutz


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Bund Naturschutz in Bayern e.V., Kreisgruppe Memmingen-Unterallgäu (Hrsg.): 20 Jahre Kreisgruppe Unterallgäu, Rückschau - Darstellung - Perspektiven, Efler-Drucke, Ottobeuren, Juni 1993, 42 S., Auflage 2000

Zum 20-jährigen Bestehen der Kreisgruppe des Bund Naturschutz wurde parallel zur Ausstellung in der Dampfsäg in Sontheim eine Festschrift veröffentlicht. Die Kreisgruppe war am 16.07.1973 - als erste in Bayerisch Schwaben - gegründet worden. Gründungsvorstände waren Dr. Rudolf Hirsch als 1. (1973 - 86) und Hansjörg Hackl als 2. Vorsitzender.
Zum Jubiläumsprogramm gehörte ein Auftritt mit den „Wellküren“ und einem Referat des stellvertretenden BUND-Vorsitzenden, Dr. Gerhard Thielcke („Naturschutz in Europa“). Zwischen 1978 und 93 hatten sich die Mitgliederzahlen der Kreisgruppe von unter 100 auf über 1.600 entwickelt (z. Vergleich: Ende 2012 etwa 3.500).
Das dienstälteste Mitglied der Kreisgruppe ist (im Sept. 2013) Ludwig Rembold (*28.02.1931, † 12.08.2017) aus Ottobeuren, der zum 1.1.1951 beitrat.

Die Ortsgruppe Ottobeuren wurde im Oktober 1985 gegründet, nachdem sich unter Leitung von Bettina Haas und Thomas Maier eine Jugendgruppe bereits seit 31.05.1984 regelmäßig getroffen hatte. Ein Beitrag zur Entstehung und Arbeit der OG findet sich auf Seite 28 - mit einer Collage von Zeitungsüberschriften auf Seite 29. Vorsitzender in Ottobeuren war Peter Schreiner, Stellvertreter Wendelin Schindele. Ottobeuren war auch im Vorstand der Kreisgruppe vertreten (durch den 2. Vorsitzenden Florian Seitz). Gründungsvorsitzende war in Ottobeuren Theresia Hölzle. Damals war man noch ein „grüner Spinner“.

Die Festschrift enthält neben eine Liste der Biobauern im Unterallgäu auch ein Interview mit einem der Pioniere des ökologischen Landbaus im Unterallgäu, Franz Abröll (aus dem Ottobeurer OT Bühl), der seinen Betrieb bereits 1973 umgestellt hatte. Das Interview (S. 36 f.) führte Friedel Wille.
Zusätzliche Info hierzu: Bis 1993 waren im Raum Ottobeuren schon 20 weitere Landwirte Abrölls Beispiel gefolgt. Franz Abröll starb am 2. Januar 2002, kurz vor seinem 80. Geburtstag. Der Biobetrieb wird von seinem Sohn Elmar mit Frau Conny weitergeführt.

Der hier abrufbare Original-Scan der Festschrift (pdf) hat um die 30 MB. Als Ausschnitt aus der Festschrift wurde ein Interview mit einem der Pioniere des Öko-Landbaus, Elmar Abröll, gewählt, der seinen Betrieb im Ottobeurer Ortsteil Bühl bereits 1973 umgestellt hatte. Im November 1977 gründete er mit anderen Allgäuer Bio-Landwirten die „Fördergemeinschaft organisch-biologischer Land- und Gartenbau e.V.“
1981 kam dann Hermann Neß aus Stephansried dazu. Im Herbst 1996 waren es bereits 20 Landwirte aus dem Raum Ottobeuren, die dem Beispiel Abrölls gefolgt waren. Abröll selbst starb am 2. Januar 2002, kurz vor seinem 80. Geburtstag.