Marktgemeinde Ottobeuren
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04.12.2015 - Eröffnung der Kunstausstellung zum Thema „Frauenbildnisse“ von Elvira Bach und Diether Kunerth


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Erstmals seit seiner Eröffnung am 24. Mai 2014 fand im Museum für zeitgenössische Kunst Diether Kunerth eine Ausstellung zweier Künstler statt. Unter dem Motto „Frauenbildnisse“ präsentierten Elvira Bach (Berlin) und Diether Kunerth (Ottobeuren) bis 03. April 2016 ihre überwiegend großformatigen Bilder.

Eröffnet wurde die Ausstellung am 04. Dezember 2015 im Rahmen einer Vernissage im Museum für zeitgenössische Kunst Diether Kunerth (s. auch Wikipedia). Bürgermeister German Fries bezeichnete Elvira Bach in seiner kurzen Begrüßung als „Ikone der deutschen und internationalen Kunstszene und bekannteste Malerin Deutschlands“. Herr Fries weiter: „Mit der Einladung zur documenta 7 in Kassel erlebte sie im Jahr 1982 ihren Durchbruch. Seit über 30 Jahren ist sie ihren eigenen Weg mit seltener Geradlinigkeit gegangen; faszinierend ihre großformatigen Frauenbildnisse mit überbordener Farbigkeit und hypnotischer Direktheit, welche einen unbändigen Lebenswillen zeigt, der alle Facetten des Menschseins spiegelt.“ In Anspielung auf die Titel seiner beiden vorigen Ausstellungen bemerkte der Bürgermeister über Diether Kunerth, ihn in Ottobeuren vorzustellen hieße „Gesichter nach Ägypten tragen“. Es sei ein großes Glück, „Gelegenheit zu haben, zwei lebende Künstler im Dialog ihrer Bilder unmittelbar und wirklich inmitten ihrer Kunstwerke zu erleben“. Abschließend (in Anlehnung an den Werbespruch Ottobeuren - Allgäu für die Sinne): „Berlin und Ottobeuren, das hat schon was. Ottobeuren - Weltmarkt für die Sinne. Herzlich willkommen!“

Die Organisation der Ausstellung lag zu großen Teilen in den Händen von Kulturreferent - und 2. Bürgermeister - Markus Albrecht, unterstützt vom Touristikamt und einem Team aus Ehrenamtlichen. Im Anschluss an die Musik hielt Amtsvorgänger Bernd Schäfer die Laudatio.

Die musikalische Umrahmung übernahm das Reinhard Reißner-Trio mit Reinhard Reißner (Gitarre; Ottobeuren), Christian Stock (Bass; Augsburg) und Walter Bittner (Schlagzeug; Augsburg).
Gezeigt werden im Erdgeschoss 28 großformatige Bilder und sechs Plastiken Bachs, während dreimal mehr Werke von Kunerth das Obergeschoss sowie den Raum für die Großformate (vier Werke à 5 x 2,5 Meter) füllen.

Für die Memminger Zeitung (Seite Allgäu-Kultur) berichtete Michael Dumler am ersten Ausstellungstag (05.12.2015) unter dem Titel Stark. Drall. Sinnlich - Elvira Bach und Diether Kunerth setzen in Ottobeuren Frauen ganz unterschiedlich in Szene, die Berliner Künstlerin habe sich zeitlebens mit diesem Thema beschäftigt. „Ich entwickle die Figuren aus mir selbst heraus, ich brauche kein Modell“, so Bach im Interview mit der Zeitung. Die „spannungsreichen Bilder, die die Zärtlichkeit, Sinnlichkeit, Verwundbarkeit, aber auch die Stärke der Frau feiern, seien keine Selbstporträts“, sie male nur „ihre Welt“. Dumler später im Artikel: „Während Elvira Bach der Drallheit des weiblichen Körpers
lustvoll nachspürt und ins Geheimnisvolle wendet, betont Kunerth stets die Nacktheit. Immer steht sie
im Zusammenhang mit der Natur.“ Nacktheit sei für Kunerth „etwas ganz Normales, Grundsätzliches“.
Michael Dumler beschrieb den Wechsel in der Museumspolitik der Marktgemeinde in einem ausführlichen Artikel (Memminger Zeitung, Feuilleton, 23.02.2016, S. 15) am Beispiel der Ausstellung Bach-Kunerth. Die Ausstellung markiere „einen Wendepunkt“ in der Geschichte des Museums, denn man gehe zukünftig verstärkt den in einer Machbarkeitsstudie empfohlenen Weg von Wechselausstellungen, um die Attraktivität des Hauses zu erhöhen. Ein hauptamtlicher Leiter werde es zur Aufgabe haben, neben der künstlerischen Betreuung das Museum auch „ins touristische Angebot des Unterallgäuer Ortes“ zu integrieren. 2015 seien 3500 Besucher gekommen.

Am 08.12.2015 schrieb Lokalreporterin Brigitte Unglert-Meyer auf S. 33 über die Vernissage (Großes Interesse an „Frauenbildnissen“):
Bei der sehr gut besuchten Preview galt die Neugierde der vielen Besucher aus Kunst, Kultur, Gesellschaft und Politik natürlich besonders der Berlinerin, die zu den erfolgreichsten zeitgenössischen Malerinnen in Deutschland zählt und den „Jungen Wilden“ zugerechnet wurde.
Im Artikel wurden auch zwei Ottobeurer Künstler zitiert: „Schon toll, dass Elvira Bach nach Ottobeuren kommt, eine Künstlerin auf Augenhöhe“, sagte etwa die Ottobeurerin Helga Hornung, die selbst malt. „Sehr wohltuend“, befand auch Künstler Karl Heinz Klos.

Für den Memminger Kurier berichtete Dunja Schütterle am 09.12.2015 (S. 6) unter der Überschrift „Evas schöne Töchter“, dass sich die expressionistische Formensprache beider Künstler verbinde und „das Menschsein“ feiere. Anders als in der Memminger Zeitung werden Bachs Bilder als „Selbstbildnisse“ erklärt. „Die Zigarette sei der emanzipierte Ausdruck ihrer Persönlichkeit“, ihre Frauenbilder zeigten keine „femininen Mimosen“, sie seien vielmehr „aufrecht, stark und hoch erotisch“. Die Sinnlichkeit sei oftmals durch die Schlange symbolisiert.
Kunerths Frauen seien hingegen „zarte Geschöpfe auf überdimensionierten Leinwänden“, „Erlebnisse der Erinnerung an verschiedene Kulturen“. Schütterle weiter: „Evas Töchter stellt Diether Kunerth in den Kontext von Werden und Vergehen im ewigen Kreislauf von Natur und Mensch.“

Über die Künstler gibt es jeweils Seiten auf Wikipedia:
Elvira Bach (*1951)
Diether Kunerth (*1940)
Zur Künstlerguppe der „Jungen Wilden“ gibt es einen gut erklärten Text auf Wikipedia.

Hinweise: Der Redebeitrag wurde vom Laudator dankenswerterweise zur Verfügung gestellt, den beiden Künstlern sei für die Erlaubnis zur Abbildung ihrer Werke im virtuellen Museum gedankt. Das Copyright liegt/verbleibt bei ihnen.

Rede Bernd Schäfer
Sehr verehrte Frau Bach mit Familie, sehr geschätzter Herr Kunerth, Hohe Geistlichkeit, Abgeordnete, Lieber Herr Bürgermeister Fries, Herr Vizebürgermeister und Kulturreferent Albrecht, verantwortliche Mitglieder des Marktgemeinderates, Herr Architekt Lohrer, hochverehrte Mitglieder des Fördervereins Kunst & Werk Diether Kunerth und ehrenamtliche Mitwirkende:
Ein herzliches Willkommen allen Künstlerinnen und Künstlern, stellvertretend möchte ich hier den Grandseigneur unserer Kunstszene, Herrn Armin Gehret persönlich erwähnen. Liebe Previewgäste, schön dass sich heute so viele Kunstinteressierte Zeit genommen haben und den ausstellenden Künstlern die Ehre erweisen. Ich freue mich sehr mit einem subjektiv persönlichen Beitrag die Eröffnung dieser hochkarätigen Ausstellung begleiten zu dürfen.

Bei uns in der Provinz ist dies noch möglich, während, wie die Wochenzeitung Zeit schreibt, im Dauergequassel der Gegenwart in den Brennpunkten der Öffentlichkeit zunehmend Denkverbote regieren und Tabus aufgebaut werden und sich zu Meinungszensoren der demokratischen westlichen Gesellschaften aufblähen. Um es pregnant und pointiert auszudrücken: „Obwohl inzwischen ununterbrochen geredet wird, darf man nichts mehr sagen, das dem Mainstream widerspricht.“ Eigene Meinung wird der Political Correctness geopfert und wer nicht hört erntet shitstorms, Medienzerriss und im öffentlichen Sektor Reputationsverlust und im schlimmsten Fall schmeißt man einen Tabubrecher aus dem Job. Sie kennen dies alles bestens. Da spricht ein Minister von einem „wunderbaren Neger“ und wird als Rassist niedergemacht, obwohl das deutsche Wort „Neger“ mit der niederträchtigen Bedeutung des amerikanischen „Nigger“ absolut nichts gemein hat. Nur versteht das bilinguale Plebs diese sprachliche Feinheit nicht und reagiert aufgeregt. Am allerschlimmsten ist die tabuisierte Zensur bei Genderthemen, also geschlechtskonkurrierenden Themen. Da zensiert vor kurzem die ARD eine Frank Plasberg „Hart aber Fair“-Sendung zur Geschlechterdiskussion mit dem Thema „Nieder mit dem Ampelmännchen, her mit Unisextoilletten. Deutschland im Gleichheitswahn?“, aus dem Internetarchiv und der Nobelpreisträger Prof. Tim Hunt verliert seine Professur wegen Sexismus, weil er Folgendes auf die Frage nach seinen Erfahrungen mit Frauen im Labor sagte: „Drei Dinge passieren, wenn sie im Labor sind: Du verliebst dich in sie, sie verlieben sich in dich, und wenn du sie kritisierst, fangen sie an zu heulen.“

„Schuld an diesem Zustand sind vor allem ...“ – sagt Iris Radisch in der Zeit vom 3. September dieses Jahres [2015], – „... die völlig austauschbaren Bürobleichlinge, die auf allen sozialen Bühnen den Ton angeben und dazu vermessen genug sind, ihr vorgestanztes Zustimmungsgelaber für originell und sich selbst für unverwechselbar zu halten.“
Und unter solchen globalen Verhältnissen wagen es die Künstler und die Macher dieses schönen Museums eine Ausstellung mit dem Thema „Frauenbildnisse“ der Öffentlichkeit vorzustellen. Das ist mutig! Haben wir doch erst erleben müssen, wie die neidische und bornierte etablierte Kunstwelt auf unseren Museumsbau reagierte. Da wurde der intellektuell tieffliegende Wadlbeißer Mario Barth aufgehetzt, diese Ungeheuerlichkeit und Anmaßung der Provinz anzuprangern, damit ja nie wieder Fördergelder am etablierten Großstadt-Kunstbetrieb vorbei für sinnvolle Projekte aufs Land fließen. Dieses Kalkül der Neidhammel ging nicht auf, im Gegenteil, Ottobeuren und sein Museum bekam zusätzliche Publicity, doch leider musste unser Künstler als Watschenmann für TV-Clown Mario Barth herhalten, damit dieser gegenüber seinen Auftraggebern Vollzug melden konnte.

Erlauben Sie mir, bevor ich auf die Arbeitsweise der beiden Künstler eingehe, zuerst Frau Elvira Bach zu danken. Es ist nicht selbstverständlich, dass eine Künstlerin ihres Formates vom Olymp der deutschen Kunst, der Stadt Berlin mit ihren Werken zu uns auf das hügelige Land kommt und das Risiko auf sich nimmt, Landpommeranzen, die wir nun einmal sind, von ihrer Kunst zu überzeugen. Sie tut dies nicht aus Hochmut, sondern als Kind des Taunus aus der Sicherheit, das wahre Kunst auch auf dem Lande überzeugen kann und begeisterte Freunde findet. Ich finde das dies einen großen Applaus verdient!

Beide ausstellende Künstler sind aus meiner Sicht mit einer Gabe ausgestattet, die wir Durchschnittsbürger nicht in unseren Anlagen tragen: Ihre Wahrnehmungsfähigkeit ist derart sensibel und tiefgründig, dass sie in der Umwelt Dinge erkennen, die wir gar nicht aufnehmen können. Dazu paart sich die Kunstfertigkeit, das Erlebte so zu verstärken und in Werke umzusetzen, dass wir aufgrund der emotionalen Deutlichkeit des Werkes, diese in natura übersehenen Eindrücke, nun selbst persönlich am Bild emotional nachempfinden können. Sagt uns diese indirekt empfangene, gefühlsverstärkte Wahrnehmung zu, gefällt uns das Bild spontan. Spüren wir die emotionale Anregung nicht oder stößt sie uns ab, suchen wir Gründe in der Ausführung des Bildes, um unsere Gleichgültigkeit oder unser Missfallen gegenüber Dritten zu begründen.
Doch ist diese geniale Wahrnehmungsgabe der Künstler für sie selbst nicht nur ein Segen, sondern in der eigenen Reflexion auch ein Fluch, der ihr persönliches Leben schwerer machen kann. Sie nehmen z.B. persönliche Anfeindungen wahr, die vom Verursacher überhaupt nicht als solche beabsichtigt waren. Zwischenmenschliche Kontakte werden durch solche Hyperwahrnehmungen für Künstler leicht schwierig und anstrengend, was wiederum beim Durchschnittsbürger als lästige Eigenbrötlerei empfunden wird.

Bei der Analyse der Werke gehe ich davon aus, dass der eigentliche kreative künstlerische Prozess bei den beiden Künstlern verschieden abläuft:
Frau Bach wirkt wie ein Brennglas. Das Wahrgenommene wird mit weiblicher Intuition und Emotionen aufgeladen, konzentriert zu einer Dichte astronomischen Ausmaßes und entlädt sich in einem Urknall in ihren Weibsbildern, Entschuldigung, Frauenbildnissen. Das authentische, emotionale und direkte Ergebnis ihres Kunstschaffens ist klar fesselnd und faszinierend. Weiblichkeit wird in ihrer Fülle und Vielfältigkeit als Konzentrat auf der Leinwand verdichtet und fasziniert. Ihrem persönlichen Anspruch, den Elvira Bach in dem Satz: „Wer Kunst macht muss konsequent sein“ formuliert, wird die Künstlerin so deutlich gerecht, dass Kritik zu Recht ihren Biss verliert und Künstlerin und Werk mit entsprechend ehrenden publizistischen Orden und Ehrenbezeichnungen prädikatisiert. Als Ikone der zeitgenössischen Malerei ist Elvira Bach unangreifbar für Sexismus-Vorwürfe und selbst die verbiestertsten Schrapnellen der Frauenverbände und Gleichstellungsbeauftragten wagen keinen Angriff.

Was bei Elvira Bach die Lupe oder das Brennglas im Schaffensprozess, ist bei Diether Kunerth eher ein CCD-Chip, den wir als lichtsensorisches Element in Digitalkameras finden. Der Künstler analysiert, klassifiziert, betont Höhepunkte seiner profunden Wahrnehmung, arbeitet diese heraus und ordnet sie doch in den Gesamtkontext des Werkes ein. Dadurch werden seine Werke interpretierbarer, weil viele Facetten der Persönlichkeit des Künstlers mit in das Bild einfließen. Im Ergebnis sehen wir ebenfalls betont emotionale, meist stark farbige Bilder, die aber einen Mix aus den Empfindungen und Gedanken des Künstlers transportieren. Kurz gesagt, die Bilder Kunerths springen die Betrachter nicht direkt eindeutig an, sondern lösen oft eine Bandbreite von Gefühlen aus, wo man persönlich entscheiden muss oder darf, welchem seiner eigenen Emotionen man als Werkbetrachter den Vortritt lassen will.

So ermöglicht uns Betrachtern diese sehr gelungene Ausstellung zweier herausragender Künstler nicht nur den Vergleich, wie Mann und Frau das gesetzte Thema interpretieren; Adam schält den Apfel, bevor er ihn genüsslich verspeist und Eva verschlingt das Objekt der Begierde gleich mitsamt Haut und Stil. Sondern nebenbei erfahren wir auch, dass Eva gerne Rotwein genießt, während Adam ihn bevorzugt vermalt. Es gibt noch vieles zu entdecken zwischen den Geschlechtern, nicht nur hier bei der Ausstellung. Holen Sie sich in diesem gelungenen Hause Anregungen und führen Sie die Erforschung auch außerhalb fort, es macht Spaß, allen Unkenrufen der Bürobleichlinge und Gleichstellungsbeauftragten zum Trotz!

Abschließend lassen Sie mich ein letztes Mal auf meinen Vorspann Bezug nehmen. In dem bereits zitierten Artikel der Zeit über Gelaber und die Tabu-Zensur steht zum Abschluss der Satz: „Die Forderung nach einer wirklichen Welt hinter dem wattierten Geschwätz wird unterdessen in den Künsten, im Theater, in den Romanen wieder laut erhoben....man sehnt sich nach der kalten Luft der Außenwelt, nach Realismus, nach echter Berührung ...“ Ich bin überzeugt, diese Ausstellung kann Sie berühren, wenn Sie dafür offen sind. Den Künstlern darf ich gratulieren zu ihren ausgestellten Werken! Allen Mitwirkenden, Helfern, den Mitgliedern des Fördervereins und dem Markt Ottobeuren danke ich, dass sie dieses Haus und diese Ausstellung möglich gemacht haben. Möge sie viele neugierige Kunstfreunde anziehen!
Bernd Schäfer

Die Ottobeurer Ausstellung „Frauenbildnisse“ dauerte vom 05.12.2015 bis zum 03.04.2016; geöffnet war sie Samstag und Sonntag von 12 bis 17 Uhr, Donnerstag und Freitag von 11 bis 16 Uhr (geschlossen am 24. und 25. Dezember). Geöffnet war sie auch an Dreikönig, Karfreitag, Ostersonntag und am Ostermontag. In einem kleinen Artikel der Memminger Zeitung vom 7. Mai 2016 wurde als Bilanz von insgesamt 2135 Besuchern berichtet, was einem Durchschnitt von 77 Besuchern pro Öffnungstag entsprach. Markus Albrecht erläuterte, dass viele Kunstinteressierte von weit her kamen und man hoffe, dass dies auch bei der neuen Ausstellung der Fall sei.
Am 29. April 2016 wurde mit Silvio Cattani und Diether Kunerth eine neue Gemeinschaftsausstellung eröffnet. Sie läuft noch bis 10. Oktober; Info auf „Memmingen sind wir“.

Fotos/Repros, Zusammenstellung: Helmut Scharpf, 12/2015, ergänzt 05/2016.