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29.05.1909 - Prinz Ludwig von Bayern besucht Ottobeuren


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Es war ein echter Blitzbesuch": Ganze 75 Minuten hatte Prinz Ludwig von Bayern zur Besichtigung von Abteikirche (Basilika wurde die Kirche erst 1926) und Kloster Zeit. Auf einem Weg mit dem Automobil von Isny nach Kirchheim kam es am Pfingstsamstag zu einem kurzen Aufenthalt in Ottobeuren.

Mit dabei waren der Zentrumspolitiker und lebenslängliche Reichsrat der Krone Bayerns, „Maximilian Maria Julius Konstantin August Graf von Soden-Fraunhofen“ (*07.08.1844 in Ludwigsburg, +22.12.1922 in München) und der Baron und Hofmarschall Wilhelm Freiherr von Leonrod (1865-1943; von den Titeln findet sich auch „Flügeladjutant“ des Prinzen Ludwig von Bayern sowie „Oberhofmeister“). Das Ziel Kirchheim kam nicht von ungefähr, denn auch Carl Ernst Fürst Fugger von Glött (1859 - 1940) war mit von der Partie.

Zum Zeitpunkt seines Besuchs in Ottobeuren im Mai 1909 war Ludwig noch Prinz. Sein Vater, der Prinzregent Luitpold, regierte noch bis 1912, ab 12.12.1912 wurde Ludwig als der älteste Sohn Prinzregent. König war zu dieser Zeit nominell sein Cousin Otto I., der jedoch seit seiner Jugend geisteskrank und bereits bei seiner Thronbesteigung im Jahre 1886 regierungsunfähig war. Der bayerische Ministerrat schuf 1913 die grundsätzliche Möglichkeit, im Fall einer lange andauernden Krankheit des Königs die Regentschaft zu beenden und den nächsten Wittelsbacher in der Thronfolge den bayerischen Thron besteigen zu lassen. Bei Wikipedia heißt es weiter:
Am 5. November 1913 erklärte Prinzregent Ludwig in einer von den bayerischen Ministern unterzeichneten Erklärung seine Regentschaft für beendet und den Thron als „erledigt“, womit Otto seine königlichen Rechte verlor. Am selben Tag wurde er als Ludwig III. zum König von Bayern ausgerufen. Am 8. November leistete der neue König den Eid. Am 12. November fuhr er im achtspännigen vergoldeten Krönungswagen von der Residenz zum Gottesdienst in der Frauenkirche.

Auch als König ging er wie bisher bedenkenlos in München spazieren und traf sich mit seinen bürgerlichen Freunden in einem Lokal in der Türkenstraße. Ludwigs Leidenschaft blieb auch nach seiner Thronbesteigung die Landwirtschaft, so dass man im Volk (wenn auch durchaus in respektvoller Zuneigung) vom „Millibauer“ (hochdeutsch: Milchbauer) auf dem Thron sprach. Zahlreiche Karikaturen in diesem Zusammenhang nahm er mit Humor. Außerdem setzte er sich tatkräftig für den Ausbau des Ludwig-Donau-Main-Kanals ein.
Ludwigs kurze Amtszeit war stark konservativ und katholisch geprägt. Er stand dem Zentrum nahe. Seine Sozialpolitik orientierte sich stark an der Enzyklika „Rerum Novarum“, die 1891 von Papst Leo XIII. verkündet worden war.

Ludwig III. war von 1913 bis 1918 der letzte König von Bayern. Mit seiner Absetzung am 7. November 1918 endete die 738 Jahre währende Herrschaft der Wittelsbacher Dynastie.

Der Besuch des Prinzen war für Ottobeuren ein solches Ereignis, dass das Ottobeurer Volksblatt am 29. Mai 1909 auf Seite 1 darüber berichtete.
Das Foto wurde am 04.07.1909 als Ansichtskarte an Georg Kofler nach „Frechenrieden bei Sontheim“ geschickt. („Liebe Schwester u. Schwager! Möchte Euch zu dem am 10. Juli stattfindenden Kirchenfeste hier freundlichst einladen. Hoffentlich wird jemand kommen. Es grüßt euch alle Herr Epple mit Familie.“)

Auf der Bildseite hat Herr Epple den Prinzen mit einem Kreuz versehen. Die königliche Hoheit spricht gerade mit dem Ottobeurer Bürgermeister Anton Frey, rechts neben Ludwig steht der kgl. Bezirksamtmann Hechtl (heute wäre er Landrat) aus Memmingen in Uniform, während der Fürst Fugger (im grauen Mantel links) und - vermutlich - der Reichsrat von Soden-Fraunhofen rechts die Treppe der Abteikirche hochlaufen, wo bereits der Konvent auf die Gäste wartet.

Eingepflegt ist das Bild in zwei Versionen, außerdem drei Zeitungsseiten (zweimal Ottobeurer Volksblatt und - wahrscheinlich - Ottobeurer Tagblatt). Weitere Bilder des Ereignisses werden folgen! (Das Volksblatt hieß von März 1820 bis April 1909 noch Ottobeurer Wochenblatt.)

Ottobeurer Volksblatt, Ausgabe 29.05.1909, S. 1 (pdf 315)

Prinz Ludwig in Ottobeuren.
Ottobeuren, 29. Mai 1909.
Ottobeuren ist heute im Festgewande. Flaggenschmuck zieret die Straßen und alles ist in freudiger Erregung. Eine große Ehrung ist unserem Orte widerfahren. Eine hohe Persönlichkeit ist bei uns eingekehrt.
Seine Königliche Hoheit Prinz Ludwig hat uns heute mit Seinem Besuche beglückt. Auf der Reise von Isny nach Kirchheim hat der hohe Herr, um Kloster und Kirche zu besuchen auch einen Umweg nicht gescheut.
Seine Königliche Hoheit traf mittelst Automobils einige Minuten nach ¼ über 9 Uhr in Begleitung des Grafen Fugger von Kirchheim hier ein. Auf dem Platze vor der Kirche hatte die Schuljugend mit ihren Lehrern und Lehrerinnen — die Mädchen in weißen Kleidern, die Knaben mit weiß-blauen Fähnchen — Aufstellung genommen. Sie bildete vom Ölberg bis zum Kirchenportal ein freudigbewegtes Spalier. Auch eine Abteilung der Feuerwehr von hier [war] mit ihren obersten Chargierten aufgestellt. Außerdem hatte sich noch vieles Volk zur Begrüßung Seiner Königlichen Hoheit eingefunden. Der Prinz durchschritt mit den Herrn seiner Begleitung die ihm zujubelnden jugendlichen Scharen und wurde außerhalb des Kirchenportales vom kgl. Herrn Bezirks-Amtmann Hechtl von Memmingen in Uniform durch eine Ansprache begrüßt. Nachdem hierauf der Herr Bezirksamtmann die Lehrerschaft und die Gemeindeverwaltung vorgestellt hatte, wobei Seine Königliche Hoheit leutselig für jeden ein freundliches Wort hatte, stieg der hohe Herr die große Treppe zum Portal hinan, wo der Konvent des Klosters mit dem Hochwürdigen Herrn Abt und dem Hochwürdigen Herrn Prior an der Spitze den Prinzen empfingen. Ein weißgekleidetes Mädchen trug folgendes Gedicht vor:

Heil Dir, Ludwig, Prinz von Bayern,
Edlen Stammbaum's hehres Reis
Jubelnd wir Dein Kommen feiern
Laut ertönet Dank und Preis.

Aller Augen leuchten Wonne
Aller Herzen freuen sich
Da uns solche Glückes Sonne
Solche Gnade ward durch Dich.

Ottobeuren stets gedenket,
Seiner großen Dankesschuld
Hat Dein Ahnherr ja geschenket
Ihm so reiche Fürstenhuld.

Sei gegrüßt! — Der Königskrone
Schwören Treue wir in Dir
Den Regenten in dem Sohne
Ehren Alle heute wir.

Hoch dir, Ludwig, Prinz von Bayern,
Hoch dir, Wittelsbacher Sohn!
Jauchzend weiß und blau wir feiern
Hoch das Vaterland, der Thron.

Hierauf wurde Seine Königliche Hoheit von der Geistlichkeit begrüßt und unter den Klängen der großen Orgel und dem Gesänge des Kirchen-Chores in die Kirche geleitet. Seine Königliche Hoheit verließ uns um ½ 11 Uhr.   
Ganz Ottobeuren aber wird den Tag, an dem ein Sprosse unseres erhabenen Königshauses und zudem noch der Hochverehrte, allgeliebte „Prinz Ludwig“ bei uns gewesen, als einen Tag der Freude und des Festes in stetem Andenken bewahren.
_______________________

Ausgabe (vermutlich) Ottobeurer Tagblatt, 01.06.1909

Lokales. Ottobeuren, 1. Juni 1909.
(Se. Kgl. Hoheit Prinz Ludwig in Ottobeuren.)
Die Regentage waren vorüber und der Himmel heiterte sich auf; ein Sonnenstrahl blitzte durch die Wolken. Ein anderer heiterer Strahl traf Ottobeuren; nämlich Se. Kgl. Hoheit Prinz Ludwig von Bayern hatte einen huldvollen Besuch dahier zugesagt. Die Kirche war geschmückt, blauweiße Fahnen wehten im frischen Morgenwinde, das Portal stand weit geöffnet, die Schuljugend in Festkleidchen, der hochw. Herr Abt an der Spitze des Konventes, der Herr Bezirksamtmann an der Spitze der Gemeindeverwaltung, die Feuerwehr, die Einwohnerschaft erwarteten den hohen Besuch. Hochderselbe fuhr im Automobil gegen halb 10 Uhr vor. Herr Bezirksamtmann begrüßte die Kgl. Hoheit mit warmen Worten, ein Mädchen trug ein Begrüßungsgedicht sehr schön vor, hierauf ließen sich die Hoheit Gemeindeverwaltung, Konvent, Lehrpersonal vorstellen und die allseits gerühmte Freundlichkeit der hohen Herren erwies sich auch hier, hatte er doch für jeden ein huldvolles Wort. Hierauf betrat der Prinz die Kirche, empfangen mit Orgelschall und Gesang, und besichtigte das Gotteshaus und Kloster; er war ganz ergriffen von der Erhabenheit des Ganzen und bedauerte, nicht länger verweilen und die Schönheit bewundern zu können. Recht erbauend war es, wie Se. Kgl. Hoheit einige Zeit seine Andacht vor dem Allerheiligsten am Kreuzaltar verrichtete. Schon nach einer Stunde entführte das Auto den hohen Besuch, wie beim Empfange, so bei der Abfahrt unter den begeisterten „Hochs“ der Anwesenden auf Se. Kgl. Hoh. und Haus Wittelsbach. – In seiner Begleitung waren Hofmarschall Baron v. Leonrod, Graf Fugger-Kirchheim und Reichsrat Baron v. Soden. Dieser Tag wird unvergeßlich sein für Ottobeuren. – Nachstehend lassen wir das von hochw. P. Maurus so sinnig verfaßte und einem weißgekleideten Mädchen so schön vorgetragene Festgedicht folgen:
(Abdruck wie oben)

In der Ausgabe des Ottobeurer Volksblatts vom 03.06.1909, hieß es auf S. 1 ganz devot:

Wir hatten letzten Samstag unser Blatt mit dem Bericht über den Besuch Sr. Königl. Hoheit des Prinzen Ludwig in Ottobeuren an Hochdenselben eingesandt. Gestern erhielten wir vom Hofmarschallamt des Prinzen folgendes Schreiben:

München, den 1. Juni 1909.
An die Redaktion und Verlag des Ottobeurer Volksblattes Ottobeuren.
Seine Königliche Hoheit Prinz Ludwig haben die Nummer vom 29. V. c.  Ihres Blattes erhalten und lassen für die betätigte Vorlage danken.
Frhr. [Freiherr] v. Laßberg, Hofmarschall

Eine Buchempfehlung:
März Stefan: Ludwig III. Bayerns letzter König, Verlag Friedrich Pustet, Regensburg, 12.09.2014, 152 S., ISBN 9783791726038, 12,95 €
Er schreibt: „Das Oberstallmeisteramt wurde von Wilhelm Freiherr von Leonrod geleitet. (…) Ende 1914 trat Obersthofmeister Seinsheim in den Ruhestand. Zu seinem Nachfolger wurde Wilhelm Freiherr von Leonrod ernannt.“ (Und von Leonrod war in Ottobeuren mit dabei.)

Bei amazon heißt es zu diesem Buch: „König Ludwig III. bestieg im Jahr 1913 den bayerischen Thron. Bereits vor seinem Regierungsantritt hatte sich der unkonventionelle Wittelsbacher politisch einen Namen als überzeugter Föderalist und Förderer von Wirtschaft und Wissenschaft gemacht. Daneben betrieb er jahrzehntelang ein landwirtschaftliches Mustergut, was ihm den liebevoll-spöttischen Spitznamen „Millibauer“ einbrachte. Die Regierungszeit dieses volkstümlichen Königs wurde jedoch vom Ersten Weltkrieg überschattet. Am Ende des verheerenden Konflikts stürzte die Monarchie in der Novemberrevolution des Jahres 1918. Ludwigs wechselvolle Lebensgeschichte wirft Fragen auf: War der Zusammenbruch des Königreichs in seiner Person und seiner politischen Agenda begründet? Bestanden Chancen zur Rettung und Erneuerung der Monarchie?“

Zum Autor: Dr. Stefan März, geb. 1980 in Marktoberdorf / Allgäu, studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Université Paris-Sorbonne Geschichte und Politische Wissenschaft. Er arbeitet in der bayerischen Landeshauptstadt als Wissenschaftsmanager, Historiker und Autor. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Neben einer Reihe von historischen Fachbeiträgen veröffentlichte er die Monografien „Das Haus Wittelsbach im Ersten Weltkrieg“ (2013), „Ludwig III.“ (2014) und „Alfons Goppel“ (2016).

Die Karte konnte am 23.08.2017 in Kempten angekauft werden (Sammlung Helmut Scharpf).
Ergänzende Dokumente: eine Karte (gestempelt am 12.12.1912, mit bayerischer Briefmarke zum 90. Geburtstag des Prinzregenten Luitpold (Michel-Katalog-Nr. 77; erschienen am 10.03.1911, gültig bis 31.03.1919), die „die vier Generationen des Hauses Wittelsbach“ zeigt: Prinzregent Luitpold (rechts), sein Sohn Ludwig (zweiter von rechts), Kronprinz Rupprecht von Bayern (links) und dessen erstgeborener Sohn Luitpold (*18.05.1901 - 27.08.1914 an Polio; anschließend wurde sein Bruder Albrecht Kronprinz)

Und eine patriotische Karte aus der Serie „Deutschlands Fürsten an ihre Völker“ mit einer Rede von König Ludwig III. vom 4. August 1914 zum Ausbruch des 1. Weltkrieges:
An meine Bayern!
Deutschland hat den Kampf nach zwei Fronten aufgenommen. Der Druck der Ungewißheit ist von uns gewichen, das deutsche Volk weiß, welches seine Gegner sind. In ruhigem Ernst, erfüllt von Gottvertrauen und Zuversicht, scharen unsere wehrhaften Männer sich um die Fahne. Es gibt kein Haus, das nicht Teil hätte an diesem frevelhaft uns aufgedrungenen Krieg. Bewegten Herzens sehen wir unsere Tapferen ins Feld ziehen. Der Kampf, der unser Heer erwartet, geht um die heiligsten Güter, um unsere Ehre und Existenz. Gott hat das deutsche Volk in vier Jahrzehnten rastloser Arbeit groß und stark gemacht, er hat unser Friedenswerk sichtbar gesegnet. Er wird mit unserer Sache sein, die gut und gerecht ist.
Wie unsere tapferen Soldaten draußen vor dem Feinde, so stelle auch zu Hause jeder seinen Mann. Wollen wir, jeder nach seiner Kraft, im eigenen Land Helfer sein für die, die hinausgezogen sind, um mit starker Hand den Herd der Väter zu verteidigen. Tue jeder freudig die Pflicht, die sein vaterländisches Empfinden ihn übernehmen heißt. Unsere Frauen und Töchter sind dem Land mit tatkräftigem Beispiele vorangegangen.
Bayern! Es gilt das Reich zu schützen, das wir in blutigen Kämpfen mit erstritten haben. Wir haben unsere Soldaten und wissen, was wir von ihrem Mut, ihrer Manneszucht und Opferwilligkeit zu erwarten haben. Gott segne unser tapferes deutsches Heer, unsere machtvolle Flotte und unsere treuen österreichisch-ungarischen Waffenbrüder! Er schütze den Kaiser, unser großes deutsches Vaterland, unser geliebtes Bayern!
München, den 4. August 1914.
Ludwig.

Prinz Ludwig besuchte 1909 laut Ottobeurer Wochen- bzw. Volkblatt nach Ottobeuren noch in zwei weitere Klöster: Weltenburg (03.08.1909) und Ettal (23.08.1909).

Was erfuhren die Ottobeurer Leser von Prinz Ludwig und den übrigen Wittelsbachern? Meist ging es nur um repräsentative Termine, die Ludwig im Auftrag seines greisen Vaters - dem Prinzregenten Luitpold - wahrnahm. In einigen eltenen Fällen findet ich eine politische Berichterstattung. Eine Zusammenstellung aller Fundstellen können Sie über die beiden Dokumente (doc und pdf) abrufen.
Ergänzend sind hier noch weitere Abbildungen eingepflegt: Eine patriotische Karte „Den braven Angehörigen Meines Jäger-Batallions zur Erinnerung an das Weihnachtsfest 1914. Ludwig.“ Gestempelt ist die Karte mit Marken des Deutschen Reiches mit Aufdruck Belgien (3, 5, 10 und 25 Centimes) sowie einer belgischen Briefmarke, alle gestempelt am 01.01.1915, der Blankostempel der belgischen Stadt Mons trägt jedoch das Datum 24.12.1914.
Es folgen zwei Karten mit der Königsfamilie: zum einen das Königspaar: König Ludwig III und Königin Maria Theresia von Bayern; zum anderen das Königspaar mit ihren sieben (der dreizehn) Kindern.