02.07.2023 – Das Frundsbergfest und die Beziehungen zwischen Ottobeuren und Mindelheim

  • Wolfgang Streitel alias Georg von Frundsberg in Ritterrüstung, umgeben von seinen Mannen (2.7.2023, Foto: Helmut Scharpf)

    Wolfgang Streitel alias Georg von Frundsberg in Ritterrüstung, umgeben von seinen Mannen (2.7.2023, Foto: Helmut Scharpf)

  • Der Festumzug wurde vom Mindelheimer Kulturamtsleiter Christian Schedler professionell moderiert. Herr Schedler ist Leiter der Mindelheimer Museen und darüber hinaus auch Kreisheimatpfleger.

    Der Festumzug wurde vom Mindelheimer Kulturamtsleiter Christian Schedler professionell moderiert. Herr Schedler ist Leiter der Mindelheimer Museen und darüber hinaus auch Kreisheimatpfleger.

  • Auch eine Reiterstaffel der Münchner Polizei war im Festzug vertreten.

    Auch eine Reiterstaffel der Münchner Polizei war im Festzug vertreten.

  • Mindelheimer Kinder

    Mindelheimer Kinder

  • Schenkmägde und -knechte mit Proviantwagen. Auf dem Wagen sitzt Ingeborg Simnacher – mit fast 94 Jahren die älteste Teilnehmerin des Umzugs. Frau Simnacher hat aus der Turnabteilung des TSV Mindelheim heraus die Gruppe der Schankmägde und -knechte gegründet.

    Schenkmägde und -knechte mit Proviantwagen. Auf dem Wagen sitzt Ingeborg Simnacher – mit fast 94 Jahren die älteste Teilnehmerin des Umzugs. Frau Simnacher hat aus der Turnabteilung des TSV Mindelheim heraus die Gruppe der Schankmägde und -knechte gegründet.

  • Zuggruppe B: Mindelheim unter den Herzögen von Teck (1365 - 1439), Fanfarenbläser zu Pferd (aus Saulgau)

    Zuggruppe B: Mindelheim unter den Herzögen von Teck (1365 - 1439), Fanfarenbläser zu Pferd (aus Saulgau)

  • Zuggruppe B: Mindelheim unter den Herzögen von Teck (1365 - 1439); hier: Reigengruppe mit Kranzgewinden

    Zuggruppe B: Mindelheim unter den Herzögen von Teck (1365 - 1439); hier: Reigengruppe mit Kranzgewinden

  • Zuggruppe B: Musikantengruppe der Städtischen Sing- u. Musikschule

    Zuggruppe B: Musikantengruppe der Städtischen Sing- u. Musikschule

  • Zuggruppe B, 9: Ursula Markgräfin von Baden und ein Verwandter

    Zuggruppe B, 9: Ursula Markgräfin von Baden und ein Verwandter

  • Der Patriarch Ludwig von Teck mit Klerikern

    Der Patriarch Ludwig von Teck mit Klerikern

  • Ritter Ber I. von Rechberg mit seiner Frau Barbara (dahinter sieht man Ber II. von Rechberg). Im Programmheft steht: „Die kurze Herrschaft der Ritter von Rechberg (1444 - 1467) ist von Schulden geprägt, bringt sogar die kaiserliche Acht über Mindelheim. Schließlich verkauft Ber II. Stadt und Herrschaft an die Brüder Hans und Ulrich von Frundsberg.“

    Ritter Ber I. von Rechberg mit seiner Frau Barbara (dahinter sieht man Ber II. von Rechberg). Im Programmheft steht: „Die kurze Herrschaft der Ritter von Rechberg (1444 - 1467) ist von Schulden geprägt, bringt sogar die kaiserliche Acht über Mindelheim. Schließlich verkauft Ber II. Stadt und Herrschaft an die Brüder Hans und Ulrich von Frundsberg.“

  • Zuggruppe C, 14,  aus der kurzen Herrschaft der Ritter von Rechberg (1444 - 1467) : eine Falknerin aus der Jagdgruppe

    Zuggruppe C, 14, aus der kurzen Herrschaft der Ritter von Rechberg (1444 - 1467) : eine Falknerin aus der Jagdgruppe

  • Zuggruppe C, Nr. 15: Festwagen mit den Türmen Mindelheims, Wahrzeichen der Stadt

    Zuggruppe C, Nr. 15: Festwagen mit den Türmen Mindelheims, Wahrzeichen der Stadt

  • Zuggruppe C, Nr. 16: Bürger und Bürgerinnen, Handwerkerzünfte, a) Lehrjungen und Gesellen mit ihren Zunftstangen

    Zuggruppe C, Nr. 16: Bürger und Bürgerinnen, Handwerkerzünfte, a) Lehrjungen und Gesellen mit ihren Zunftstangen

  • Zuggruppe C, Nr. 16: Bürger und Bürgerinnen, Handwerkerzünfte, b) Zunftmeister mit ihren Familien. (Im Hintergrund winkt der stellv. Bezirkstagspräsident und frühere Bürgermeister von Markt Rettenbach, Alfons Weber)

    Zuggruppe C, Nr. 16: Bürger und Bürgerinnen, Handwerkerzünfte, b) Zunftmeister mit ihren Familien. (Im Hintergrund winkt der stellv. Bezirkstagspräsident und frühere Bürgermeister von Markt Rettenbach, Alfons Weber)

  • Zuggruppe C, Nr. 17: ein Schäffler mit Handwerkszeug

    Zuggruppe C, Nr. 17: ein Schäffler mit Handwerkszeug

  • Zuggruppe C, Nr. 22: Mindelheimer Fahnenschwinger

    Zuggruppe C, Nr. 22: Mindelheimer Fahnenschwinger

  • Zuggruppe C, Mindelheim unter den Rittern von Frundsberg (1467 - 1586); 25. b) eine Frundsbergische Reiterin

    Zuggruppe C, Mindelheim unter den Rittern von Frundsberg (1467 - 1586); 25. b) eine Frundsbergische Reiterin

  • Zuggruppe C, Mindelheim unter den Rittern von Frundsberg (1467 - 1586); 29. a) Katharina von Schrofenstein und b) Edeldamen und Verwandte

    Zuggruppe C, Mindelheim unter den Rittern von Frundsberg (1467 - 1586); 29. a) Katharina von Schrofenstein und b) Edeldamen und Verwandte

  • Katharina von Schrofenstein

    Katharina von Schrofenstein

  • Zuggruppe E (Frundsbergs kaiserliche Herren, Maximilian I. und Karl V.), 35. Kaiserliches Gefolge zu Pferd, Hofdamen

    Zuggruppe E (Frundsbergs kaiserliche Herren, Maximilian I. und Karl V.), 35. Kaiserliches Gefolge zu Pferd, Hofdamen

  • Zuggruppe E, 37. b) Knappen mit Krone

    Zuggruppe E, 37. b) Knappen mit Krone

  • Zuggruppe E, 42. a) Kaiserliches Gefolge

    Zuggruppe E, 42. a) Kaiserliches Gefolge

  • Zuggruppe F (Georg Frundsberg), 44. a) Armbrustschützen „Fähnlein Rechberg“; hier: ein Gast aus Sansepolcro von den dortigen Armbrustschützen sowie weitere Gäste liefen beim Fähnlein Rechberg mit.

    Zuggruppe F (Georg Frundsberg), 44. a) Armbrustschützen „Fähnlein Rechberg“; hier: ein Gast aus Sansepolcro von den dortigen Armbrustschützen sowie weitere Gäste liefen beim Fähnlein Rechberg mit.

  • Zuggruppe F, 44. a) Armbrustschützen „Fähnlein Rechberg“

    Zuggruppe F, 44. a) Armbrustschützen „Fähnlein Rechberg“

  • Zuggruppe F, 45. Frundsbergschützen 1523

    Zuggruppe F, 45. Frundsbergschützen 1523

  • Zuggruppe F, 45. Frundsbergschützen 1523, hier: Bürgersfrauen mit Kindern

    Zuggruppe F, 45. Frundsbergschützen 1523, hier: Bürgersfrauen mit Kindern

  • Zugfolge F, 47. Georg I. zu Frundsberg zu Pferd

    Zugfolge F, 47. Georg I. zu Frundsberg zu Pferd

  • Geistlicher aus dem Gefolge derer von Frundsberg

    Geistlicher aus dem Gefolge derer von Frundsberg

  • 48. c) »Die schwarze Schaar« (Landsknechtsgruppe aus Memmingen)

    48. c) »Die schwarze Schaar« (Landsknechtsgruppe aus Memmingen)

  • Zuggruppe F, 48. d) Fähnlein Ems Mindelheim

    Zuggruppe F, 48. d) Fähnlein Ems Mindelheim

  • Zuggruppe F, 48. d) Das Fähnlein Ems Mindelheim bildet einen »Igel«

    Zuggruppe F, 48. d) Das Fähnlein Ems Mindelheim bildet einen »Igel«

  • Zuggruppe F, 48. d) Teilnehmerin Fähnlein Ems Mindelheim

    Zuggruppe F, 48. d) Teilnehmerin Fähnlein Ems Mindelheim

  • 48. e) Fähnlein Schertlin Mindelheim

    48. e) Fähnlein Schertlin Mindelheim

  • 48. f ) Sbandieratori Sansepolcro (Italien)

    48. f ) Sbandieratori Sansepolcro (Italien)

  • 50. Fähnlein Frundsberg

    50. Fähnlein Frundsberg

  • 51. Fähnlein Lodron (Chor der Landsknechte)

    51. Fähnlein Lodron (Chor der Landsknechte)

  • 53. a) Herold mit Banner der Freien Reichsstadt Memmingen und Begleiter

    53. a) Herold mit Banner der Freien Reichsstadt Memmingen und Begleiter

  • 53. b) Landsknechtsfähnlein Memmingen

    53. b) Landsknechtsfähnlein Memmingen

  • 55. Fahnenträgerin

    55. Fahnenträgerin

  • 55. Fähnlein Helfenstein

    55. Fähnlein Helfenstein

  • 55. Fähnlein Helfenstein d) Kremperwagen

    55. Fähnlein Helfenstein d) Kremperwagen

  • 56. Der Henker mit seinen Steckenknechten

    56. Der Henker mit seinen Steckenknechten

  • Zuggruppe G (Mindelheim Stadt und Umland) 58. a) Bauern und Bäuerinnen, Knechte und Mägde, Buben und Mädchen mit Erntegaben

    Zuggruppe G (Mindelheim Stadt und Umland) 58. a) Bauern und Bäuerinnen, Knechte und Mägde, Buben und Mädchen mit Erntegaben

  • dito, 58. a)

    dito, 58. a)

  • Zuggruppe G, 58. b) Erntewagen

    Zuggruppe G, 58. b) Erntewagen

  • 61. Mindelheimer Stadtknechte und Stadtwachen

    61. Mindelheimer Stadtknechte und Stadtwachen

  • dito, 61. Mindelheimer Stadtknechte und Stadtwachen

    dito, 61. Mindelheimer Stadtknechte und Stadtwachen

  • dito, 61. Mindelheimer Stadtknechte und Stadtwachen

    dito, 61. Mindelheimer Stadtknechte und Stadtwachen

  • 61. Mindelheimer Schenkmägde

    61. Mindelheimer Schenkmägde

  • 64. Bettlergruppe Memmingen

    64. Bettlergruppe Memmingen

  • Spielmannszug Mindelheim

    Spielmannszug Mindelheim

  • Der Mindelheimer Bürgermeister, Dr. Stephan Winter

    Der Mindelheimer Bürgermeister, Dr. Stephan Winter

  • Der Unterallgäuer Landrat, Alex Eder

    Der Unterallgäuer Landrat, Alex Eder

  • Sbandieratori Sansepolcro (Italien)

    Sbandieratori Sansepolcro (Italien)

  • Der Star der Sbandieratori Sansepolcro

    Der Star der Sbandieratori Sansepolcro

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  • Unbeirrt vom Umzug fliegt ein Storch (mit Nistmaterial im Schnabel) über die Mindelheimer Maximilianstraße

    Unbeirrt vom Umzug fliegt ein Storch (mit Nistmaterial im Schnabel) über die Mindelheimer Maximilianstraße

  • Die Abschriften zu Mindelheim aus den Bänden 3 und 4 von Pater Maurus Feyerabend (Word)

  • Die Abschriften zu Mindelheim aus den Bänden 3 und 4 von Pater Maurus Feyerabend (pdf)

  • Offizielle Festpostkarte mit Werbung für das Frundsbergfest 1923, herausgegeben von der „Kunstanstalt Fackler“ in Mindelheim (Sammlung Helmut Scharpf)

    Offizielle Festpostkarte mit Werbung für das Frundsbergfest 1923, herausgegeben von der „Kunstanstalt Fackler“ in Mindelheim (Sammlung Helmut Scharpf)

  • Wolfgang Streitel alias Georg von Frundsberg in Ritterrüstung, umgeben von seinen Mannen (2.7.2023, Foto: Helmut Scharpf)
  • Der Festumzug wurde vom Mindelheimer Kulturamtsleiter Christian Schedler professionell moderiert. Herr Schedler ist Leiter der Mindelheimer Museen und darüber hinaus auch Kreisheimatpfleger.
  • Auch eine Reiterstaffel der Münchner Polizei war im Festzug vertreten.
  • Mindelheimer Kinder
  • Schenkmägde und -knechte mit Proviantwagen. Auf dem Wagen sitzt Ingeborg Simnacher – mit fast 94 Jahren die älteste Teilnehmerin des Umzugs. Frau Simnacher hat aus der Turnabteilung des TSV Mindelheim heraus die Gruppe der Schankmägde und -knechte gegründet.
  • Zuggruppe B: Mindelheim unter den Herzögen von Teck (1365 - 1439), Fanfarenbläser zu Pferd (aus Saulgau)
  • Zuggruppe B: Mindelheim unter den Herzögen von Teck (1365 - 1439); hier: Reigengruppe mit Kranzgewinden
  • Zuggruppe B: Musikantengruppe der Städtischen Sing- u. Musikschule
  • Zuggruppe B, 9: Ursula Markgräfin von Baden und ein Verwandter
  • Der Patriarch Ludwig von Teck mit Klerikern
  • Ritter Ber I. von Rechberg mit seiner Frau Barbara (dahinter sieht man Ber II. von Rechberg). Im Programmheft steht: „Die kurze Herrschaft der Ritter von Rechberg (1444 - 1467) ist von Schulden geprägt, bringt sogar die kaiserliche Acht über Mindelheim. Schließlich verkauft Ber II. Stadt und Herrschaft an die Brüder Hans und Ulrich von Frundsberg.“
  • Zuggruppe C, 14,  aus der kurzen Herrschaft der Ritter von Rechberg (1444 - 1467) : eine Falknerin aus der Jagdgruppe
  • Zuggruppe C, Nr. 15: Festwagen mit den Türmen Mindelheims, Wahrzeichen der Stadt
  • Zuggruppe C, Nr. 16: Bürger und Bürgerinnen, Handwerkerzünfte, a) Lehrjungen und Gesellen mit ihren Zunftstangen
  • Zuggruppe C, Nr. 16: Bürger und Bürgerinnen, Handwerkerzünfte, b) Zunftmeister mit ihren Familien. (Im Hintergrund winkt der stellv. Bezirkstagspräsident und frühere Bürgermeister von Markt Rettenbach, Alfons Weber)
  • Zuggruppe C, Nr. 17: ein Schäffler mit Handwerkszeug
  • Zuggruppe C, Nr. 22: Mindelheimer Fahnenschwinger
  • Zuggruppe C, Mindelheim unter den Rittern von Frundsberg (1467 - 1586); 25. b) eine Frundsbergische Reiterin
  • Zuggruppe C, Mindelheim unter den Rittern von Frundsberg (1467 - 1586); 29. a) Katharina von Schrofenstein und b) Edeldamen und Verwandte
  • Katharina von Schrofenstein
  • Zuggruppe E (Frundsbergs kaiserliche Herren, Maximilian I. und Karl V.), 35. Kaiserliches Gefolge zu Pferd, Hofdamen
  • Zuggruppe E, 37. b) Knappen mit Krone
  • Zuggruppe E, 42. a) Kaiserliches Gefolge
  • Zuggruppe F (Georg Frundsberg), 44. a) Armbrustschützen „Fähnlein Rechberg“; hier: ein Gast aus Sansepolcro von den dortigen Armbrustschützen sowie weitere Gäste liefen beim Fähnlein Rechberg mit.
  • Zuggruppe F, 44. a) Armbrustschützen „Fähnlein Rechberg“
  • Zuggruppe F, 45. Frundsbergschützen 1523
  • Zuggruppe F, 45. Frundsbergschützen 1523, hier: Bürgersfrauen mit Kindern
  • Zugfolge F, 47. Georg I. zu Frundsberg zu Pferd
  • Geistlicher aus dem Gefolge derer von Frundsberg
  • 48. c) »Die schwarze Schaar« (Landsknechtsgruppe aus Memmingen)
  • Zuggruppe F, 48. d) Fähnlein Ems Mindelheim
  • Zuggruppe F, 48. d) Das Fähnlein Ems Mindelheim bildet einen »Igel«
  • Zuggruppe F, 48. d) Teilnehmerin Fähnlein Ems Mindelheim
  • 48. e) Fähnlein Schertlin Mindelheim
  • 48. f ) Sbandieratori Sansepolcro (Italien)
  • 50. Fähnlein Frundsberg
  • 51. Fähnlein Lodron (Chor der Landsknechte)
  • 53. a) Herold mit Banner der Freien Reichsstadt Memmingen und Begleiter
  • 53. b) Landsknechtsfähnlein Memmingen
  • 55. Fahnenträgerin
  • 55. Fähnlein Helfenstein
  • 55. Fähnlein Helfenstein d) Kremperwagen
  • 56. Der Henker mit seinen Steckenknechten
  • Zuggruppe G (Mindelheim Stadt und Umland) 58. a) Bauern und Bäuerinnen, Knechte und Mägde, Buben und Mädchen mit Erntegaben
  • dito, 58. a)
  • Zuggruppe G, 58. b) Erntewagen
  • 61. Mindelheimer Stadtknechte und Stadtwachen
  • dito, 61. Mindelheimer Stadtknechte und Stadtwachen
  • dito, 61. Mindelheimer Stadtknechte und Stadtwachen
  • 61. Mindelheimer Schenkmägde
  • 64. Bettlergruppe Memmingen
  • Spielmannszug Mindelheim
  • Der Mindelheimer Bürgermeister, Dr. Stephan Winter
  • Der Unterallgäuer Landrat, Alex Eder
  • Sbandieratori Sansepolcro (Italien)
  • Der Star der Sbandieratori Sansepolcro
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  • Unbeirrt vom Umzug fliegt ein Storch (mit Nistmaterial im Schnabel) über die Mindelheimer Maximilianstraße
  • Offizielle Festpostkarte mit Werbung für das Frundsbergfest 1923, herausgegeben von der „Kunstanstalt Fackler“ in Mindelheim (Sammlung Helmut Scharpf)

Titel

02.07.2023 – Das Frundsbergfest und die Beziehungen zwischen Ottobeuren und Mindelheim

Thema

Frundsbergfest, Grenzstreitigkeiten Mindelheim - Ottobeuren

Beschreibung

Von dem benachbarten Mindelheim her stieg eine Gewitterwolke auf, die sich sehr gefahrvoll über das Stift [Ottobeuren] herzog.“ Gemeint ist nicht das friedliche Frundsbergfest, das die Mindelheimer alle drei Jahre feiern (s. die Fotos vom Umzug am 2. Juli 2023), es geht vielmehr um Streitigkeiten vergangener Jahrhunderte zwischen dem Kloster Ottobeuren und dem Nachbarn im Osten, der Herrschaft Mindelheim. Auslöser war „die tödliche Verwundung eines Mindelheimer Untertans“. Der Abt von Andechs, Alexander Sauter, war – am 25.01.1600 – gerade erst zum Abt von Ottobeuren gewählt worden, da musste er sich gegen den Prätendenten von Mindelheim, Christoph von Fugger, vor dem kaiserlichen Reichskammergericht in Speyer zur Wehr setzen. Dieser hatte „als erster gewagt, die Mindelheimische Grenze ganz widerrechtlich bis an die Günzbrücke im Dorfe Sontheim auszudehnen“. Auf dem Spiel stand nicht nur die Integrität des Ottobeurer Staatsgebiets, Abt Alexander musste gleichzeitig die Reichsunmittelbarkeit des Klosters Ottobeuren verteidigen, die der Fugger in Zweifel zog. Der Rechtsstreit zog sich bis 1603, da – laut unserem Geschichtsschreiber, Pater Maurus Feyerabend – Christoph Fugger erst dann „in den wirklichen Besitze der Herrschaft Mindelheim kam“.
Auch im Westen gab es Ärger: 1601 machte die Reichsstadt Memmingen den Ottobeurern das Marktrecht streitig. Beide Konflikte konnte Ottobeuren zu seinen Gunsten beilegen.

1619 zogen 500 kaiserliche Kürassiere von Memmingen nach Mindelheim, „welches Bayern im Jahr 1612 in Besitz nahm, und veranlasste zwischen Kurbayern, und Ottenbeuren folgenden Grenzstreit. Die Kürassiere wurden vom damaliger Kanzler der Abtei Ottobeuren, Siegmund Hornstein und dem Sekretär Georg Linder begleitet. Als sie die Günzbrücke in Sontheim passieren wollten, fand sich dort der kurbayersche Marschall und Oberste von Haslang mit 20 Reitern und widersetzte sich dem weitern Vorrücken der Ottobeurer Begleitung.
Der Konflikt endete ziemlich harmlos: „Nun kam es zu einem Wortwechsel, und von dem Wortwechsel zu einer rechtlichen Demonstration, und zwar in der Mitte des Flußbettes, wo die beiderseitigen Herren Kommißair während ihrer wechselseitigen Rechtsbehauptung ihre Stiefel voll des Wassers, das oben eindrang, bekamen, und nachdem sie einige Zeit mit einander so liquidirt hatten, einander die Hände reichten, und Jeder seinen Weg im beßten Frieden nach Hause zurücknahm.“ Ottenbeuren ließ über den Hergang sicherheitshalber „eine Notariatsurkunde verfertigen“.

Am 10. Juni 1713 kommt es in Mindelheim zu einer Begegnung zwischen Abt Rupert Ness und dem Herzog von Marlborough. Über die Begegnung der beiden Staatenlenker schreibt Feyerabend: „Abt Rupert säumte sich nicht, (...) dem hohen Herrn Nachbarn seine Visite zu machen, bewillkommte den Herrn Herzog mit einer lateinischen Anrede, welche jener französisch erwiederte; worauf man sich zu den englischen Fräulein begab, dort einer dramatischen Vorstellung beiwohnte, und sich nach eingenommener Mahlzeit nachbarlichst beurlaubte.“
Zehn Jahre regierte der Herzog Mindelheim. Hintergrund war die gewonnene Schlacht von Höchstädt 1704. Noch heute tragen die Nachfahren den Titel „Reichsfürst von Mindelheim“.

Eine weitere Gewitterwolke zog Anfang 1778 auf. Der bayerische Kurfürst Maximilian III. Joseph war am 30. Dezember 1777 in München kinderlos verstorben. Mit Maximilian III. Joseph starb die bayerische Linie der Wittelsbacher im Mannesstamm aus. Nach seinem Tod brach der Bayerische Erbfolgekrieg aus, die Kaiserin Maria Theresia stellte verschiedene Ansprüche, österreichische Truppen besetzten am 16. Januar 1778 auch die Grafschaft Mindelheim. Im Zuge der Besitznahme kam es – „wahrscheinlich auf eine irrige Belehrung“ – durch den k. k. Offizier von Kleinbrod zu einer Verschiebung der Grenzlinie beider Herrschaften. Statt „hinter dem Lauberhofe an einem östlichen Hügel gegen Kirchstetten unweit der Straße“ rückte „der neue Besitznehmer bis an die Günzbrücke zu Sontheim vor, schnitt dadurch beinahe eine halbe deutsche Meile von dem altottenbeurischen Gebiete ab, hieß an der bemeldten Brücke eine Grenzsäule errichten, foderte alle Sontheimer Einwohner, welche über dem Grenzflusse wohnten, zur Huldigung nach Mindelheim, und drohte im Weigerungsfalle, welcher auch auf Geheiß des rechtmäßigen Gebietsherrn wirklich eintrat, mit bewaffneter Hand dieselben dahin abführen zu lassen.“
Wieder kam es „bei dem höchsten kaiserlichen Reichskammergerichte zu Wetzlar zu einem förmlichen Rechtsstreite, welches durch eine schnelle Beendigung die Rechtssache für Ottobeuren, und dessen alten, mit ruhigem Besitzstand entschied.“

Die Feyerabend-Texte zu den Vorgängen mit Mindelheim können Sie im Original lesen oder hier als vollständige Abschrift abrufen.
Die Fotos vom Umzug auf dem Mindelheimer Frundsbergfest wurden am 2. Juli 2023 gemacht. Der Festumzug wurde vom Mindelheimer Kulturamtsleiter Christian Schedler professionell moderiert. Herr Schedler ist Leiter der Mindelheimer Museen und darüber hinaus auch Kreisheimatpfleger. Die Fotos sind – vom Startbild abgesehen – in chronologischer Folge abgelegt. 2800 Mitwirkende und 120 Pferde wurden aufgeboten. Die Zuggruppen (siehe auch Bildunterschriften) sind hier aufgeführt.

Die historische Landkarte des Herrschaftsbereichs Mindelheim (um 1720) von Johann Baptist Homann ist hier aufbereitet.

Zusammenstellung und Fotos: Helmut Scharpf, 07/2023

Urheber

Pater Maurs Feyerabend (Texte), Helmut Scharpf (Fotos)

Quelle

Helmut Scharpf

Verleger

Helmut Scharpf

Datum

2023-07-02

Rechte

gemeinfrei