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08.01.2017 - Begegnungsort in der Bahnhofstraße 19 öffnet erstmals seine Tore


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Als Treffpunkt für Jung und Alt wurde der neue Begegnungsort in der Bahnhofstraße 19 (bis September 2016 Rupertus-Apotheke) erstmals der Öffentlichkeit präsentiert; ab 12. Januar 2017 hat er regelmäßig geöffnet.

Am 24.10.2016 hatte im Mohren die Gründungsversammlung des „Vereins für bürgerschaftliches Engagement
e. V.„  stattgefunden. Laut §2 der Satzung verfolgt er folgende Ziele:
Zweck des gemeinnützigen Vereins ist die Förderung der Altenhilfe und die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

- die Organisation und Gestaltung eines Begegnungsortes mit dem Ziel, die Kommunikation und das aktive Leben der Bürgerinnen und Bürger zu fördern und zu unterstützen
- die Förderung der Nachbarschaftshilfe
- die Fortführung der Arbeitsgruppen „Altersgerechtes
Wohnen und Leben in Ottobeuren“ und
- die Fortführung der Arbeitsgruppe „Mobilität“ zur Unterstützung des selbstbestimmten Lebens im Alter

Der mehrfache Hinweis auf die Fortführung bezieht sich dabei auf die Arbeit der Quartiersmanagerin Isolde Stock, die sich - zusammen mit einem Kreis Interessierter - für die Marktgemeinde seit einigen Monaten mit diesen Themen befasst.
Dieser Kreis bildete letztlich die Basis für den neu gegründeten Verein. Gewählt wurden:
Beppo Haller (Vorsitzender), die frühere Seniorenbeauftragte der Gemeinde, Rita Mayer (2. Vorsitzende), Doris Kienle (Schatzmeisterin), Isolde Stock (Schriftführerin) sowie die Beisitzer Ingrid
Häckelsmiller, Anita Schulz, Josef Schmelcher. Als Kassenprüferinnen wurden Ingrid Lieske und Uschi Glodek gewählt.

Am 8. Januar 2017 ging es auch darum, die Wünsche der Besucher abzufragen, die auf der hier abgebildeten Flipchart festgehalten wurden. Noch ist der Umbau nicht abgeschlossen, die Räumlichkeiten sind sehr großzügig bemessen. Nicht abgebaut wurde der Medikamentenschrank, der noch immer auf die frühere Bestimmung als Apotheke (jetzt: Ulrichstraße 4) hinweist.
Eingerichtet wurde eine kleine Bibliothek, die Wände wurden mit Bilder aus dem Gemeindearchiv dekoriert, die Xaver Müller in den 1980er Jahren malte, darunter der Lausbaum, das Schaber-Haus in der Bahnhofstraße (heute: NKD), die Alte Post, das Rathaus (in seiner gotischen Ausprägung) sowie zwei Bilder vom Eisenbahnunglück von 1962, die im virtuellen Museum schon seit geraumer Zeit abrufbar sind.
Der Verein hat hier auf zunächst zwei Jahre eine Bleibe gefunden. Möglich wurde die Nutzung aufgrund einer großzügigen Regelung mit den Vormietern, dem Ehepaar Lübeck.

Die Memminger Zeitung vom 26.01.2017 druckte eine Meldung ab, nach der die Theo-Wormland-Stiftung 10.000 € (über die Gemeinde) an die Einrichtung spendet. Die Stiftung mit Sitz in München stellt 2017 bayernweit 150.000 € für Senioreneinrichtungen zur Verfügung.

Abrufbar ist hier auch das Beitrittsformular sowie die Satzung.
Die Öffnungszeiten sind wie folgt vorgesehen:
donnerstags (10 - 12 und 14 - 16 Uhr). Daneben wird es zusätzliche Veranstaltungen geben, wie z.B. ein Offenes Singen mit Friedel Wille am 18.01.2017.
Der Begegnungsort befindet sich in unmittelbarer Nähe der Initiative „Auf anander zua gau“ (Eröffnung in der Bahnhoftraße 18 am 04.12.2015; Eröffnung eines Ladens in der Bahnhofstraße 31 - ehemals Elektro Kohler - am 13.01.2017), die mit ihren sozialen Angeboten auf aktuelle Entwicklungen in der Gesellschaft reagiert hat.