Marktgemeinde Ottobeuren
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1819 - 2018 - Ein Vergleich zur Ortsentwicklung Ottobeurens


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Veränderungen finden schleichend statt und nur bei näherem, aktiven Hinsehen bemerkt man die Umwälzungen, die der einstige Marktflecken erfährt.

Vergleich man größere Zeiträume, so werden die massiven Veränderungen umso deutlicher. Johann Frick hat deshalb die im virtuellen Museum abrufbaren Karten von 1819 (die Urkatasterkarte) mit den Karten von 1876, 1951, 1978 sowie 2018 übereinandergelegt und die jeweiligen Umrisse der Bebauung (ohne Umland) abmarkiert.
Auf diese Weise ergab sich ein Ergebnis, das durchaus die Frage aufwirft, welche weitere Entwicklung für Ottobeuren noch verträglich ist.

Von 1819 bis 1876 haben sich die Ortsgrenzen kaum verändert. Mitte der 1930er Jahre setzte mit der Schwabensiedlung (ursprünglich „Karl-Wahl-Siedlung“; möglich durch die „Karl-Wahl-Spende“ und das „Ludwig-Siebert-Programm“) eine deutliche Entwicklung ein, die sich nach dem Krieg zur Unterbringung der vielen Flüchtlinge nochmals beschleunigte. Der Bauboom der 1960 (Südbau) und 1970er Jahre stand dem in nichts nach. Der Bau der Umgehungsstraße 1990 markierte eine weitere Vergrößerung. Nach Norden hin ging es 2001 mit dem Baugebiet an der Klosterwaldstraße weiter. Hinzu kam der Konohof.
Auch 2018 wird am Gottesackererget („Wohnen im Dichterviertel) und der Hofwiese weiter gebaut. Wieder wird Wohnraum gebraucht, entstehen im Nordwesten neue Gewerbeflächen, ein Campingplatz, im Süden der Hochwasserdamm (im Zusammenhang damit Verlegung der Staatsstraße 2011 bei Eldern weiter nach Osten – mit entsprechendem Landverbrauch; s. Fotos vom 31.07.2018).

1973 gab der Club of Rome „die Grenzen des Wachstums“ heraus. Zur Vertiefung des Themas sei die Zulassungsarbeit des jetzigen Altabtes Vitalis Altthaler von 1965 empfohlen, der die Entwicklung nach 1800 sehr interessant und gut belegt nachzeichnet:
Altthaler Vitalis: Die Entwicklung von Ottobeuren seit 1800. Zulassungsarbeit zur wissenschaftlichen Prüfung für das Lehramt an den Gymnasien im Jahr 1965, Manuskript im Selbstverlag, München, 1965, 125 S (Link hier).

Datenquelle für die Ortskarte: OpenStreetMap