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08.02.1926 - Plersch-Herde


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In einem redaktionellen Beitrag wurden die Vorzüge der Fabrikate der Ottobeurer Herdbau-Fima Plersch beschrieben.

Der Text des Ottobeurer Volksblatts vom 08.02.1926 im Wortlaut:

„Bei der Aufstellung eines Herdes
ist meist die erste Frage die nach dem Preis; wie grundverkehrt dies ist, wird erst eingesehen, wenn die Hausfrau, die ja täglich mit dem Herd umgehen muß, anfängt zu klagen über schlechten Zug, mangelhaftes Kochen und häufig über die Unmöglichkeit, Braten und Backen zu können. Da nun die heutigen Verhältnisse fast immer die sofortige Anschaffung eines anderen besseren Fabrikates verbieten, ist die Hausfrau, die sich nun mit einem unglücklichen Kauf jahrelang abzufinden hat, zu bedauern. Der geringe Mehrpreis für ein gutes, bewährtes Fabrikat wird sich stets lohnen, wenn man berücksichtigt, daß gute Herde 30, ja sogar 40 und mehr Jahre, also ein halbes Menschenalter, vorzügliche Dienste leisten. Diesen Anforderungen entsprechen Original-Plersch-Herde, die in Ausführung und Leistung, äußerlich dem guten Geschmack Rechnung tragend, unerreicht dastehen. Besitzer solcher Herde bestätigen dieses. Nur darf sich der Interessent andere Fabrikate oder gar Nachahmungen nicht als ebensogut aufreden lassen. Es verdient bei dieser Gelegenheit hervorgehoben zu werden, daß die Firma Rob. Plersch, Ottobeuren, kürzlich eine größere Anlage für ein Altersheim im württemb. Allgäu in Auftrag erhielt, um die sich nicht weniger als 12 Firmen, darunter die bedeutendsten der Branche, bemühten; offenbar ein Beweis für das Vertrauen, das man gerade diesem Fabrikat entgegenbringt.“

Das Bild (vom 07.11.2012) zeigt einen Plersch-Herd in Wolferts, der noch immer regelmäßig in Betrieb ist.