Kürzlich hinzugefügte Objekte

26.04.1906 – Papst Pius X. wirbt für Kathreiners Kneipp-Malzkaffee

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Am 12. März 2025 warb der amerikanische President Donald Trump vor dem Weißen Haus in Washington im Beisein von Elon Musk medienwirksam für…

31.03.1915 – Die letzte Postkutsche fährt aus Ottobeuren aus

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Josef Hasel, der spätere Bürgermeister Ottobeurens, war zu richtigen Zeit am richtigen Ort (hier: in Kuttern) und hatte noch dazu – als schon in…

23.02.2025 – Bundestagswahlen in Ottobeuren

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84,4 % der 159.352 Wahlberechtigten haben im Wahlkreis 255 Memmingen-Unterallgäu am 23. Februar 2025 ihre Stimme abgegeben, in Ottobeuren lag die…

1983 – Josef Hasel schreibt seine Memoiren

Josef Hasel mit seiner MG-Gruppe im „Freikorps Schwaben“, zu der u.a. der Maler Ludwig Dreyer (*23.10.1898), der Kaufmann Anton Wagner (*21.06.1897), der Schüler Alexander Lerchenmiller (*26.02.1899) und der Schuhmacher Wilhelm Herz (*16.12.1900) gehörten. Im Vordergrund sind insgesamt sechs Soldaten zu sehen, Josef Hasel (von Beruf zu diesem Zeitpunkt Konditor) kniet aufrecht über dem Maschinengewehr (mit der Aufschrift „Ottobeuren“). Die Aufnahme (Mai 1919) entstand aller Voraussicht nach nordöstlich des Bahnhofs Kempten (kurz nach der Illerbrücke und kurz vor dem Abzweig des Gleises Richtung Memmingen).

Auf 31 Seiten hat der frühere Ottobeurer Bürgermeister Josef Hasel (*16.05.1897, †06.01.1985) seine Lebensgeschichte zusammengefasst. Sie ermöglicht…

1870 - 79 – Die Jahrgangsbände des „Ottobeurer Wochenblatts“

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1870 - 79 – Die Jahrgangsbände des „Ottobeurer Wochenblatts“ von Verleger Julius Baur in textdurchsuchbaren Scans zum Download. Die Zeitung war – wie…

Geschichte und ihre Geschichten

Ottobeurens Geschichte reicht aufgrund seiner Klostergeschichte weit zurück und ist insbesondere in der Literatur gut vertreten. Geschichte ist flüchtig. So kurz, wie die Spanne eines Menschenlebens ist, so schnell geht das Wissen um das „Früher“ verloren. Großeltern, die ihre Familienbilder nicht beschriftet haben, das „alte Ottobeuren“ mit seiner Einteilung in einen oberen und unteren Flecken, die Nahversorgung, das traditionelle Handwerk, die Verwendung von Hausnamen statt von Adressen u.v.m. All dem nachzuspüren ist ein Wettlauf gegen die Zeit.

Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Zeitreise, die uns hilft, auch das Hier und Jetzt besser zu verstehen. Man sieht, in welch kurzer Zeit der Ort sich komplett verändert hat, im Aussehen, in seiner Ausdehnung, in seinem gesellschaftlichen Leben. Es soll dabei nicht nur beim bloßen Betrachten netter Bilder bleiben. Auch ein intensiverer Blick zurück - selbst für die Wissenschaft - soll hier ermöglicht werden.
Seit dem offiziellen Start im März 2013 wurden die 160 Kategorien mit bislang über 800 Themenseiten ausgestattet (Stand 03/2023); ein Besuch lohnt sich in jedem Fall!

Wohin wir gehen, hängt auch immer damit zusammen, woher wir kommen. Gehen Sie mit auf die Suche nach dem Woher und Wohin: Gerne dürfen Sie sich aktiv einbringen, sei es durch die Bereitstellung von Dokumenten, sei es durch Unterstützung bei der Erstellung von Abschriften, bei der Recherche, Bildbearbeitung oder technischen Fragen - einfach im Touristikamt melden.

Dem Touristikamt und der Gemeinde sei für die Unterstützung bei der Realisierung gedankt. Und natürlich denjenigen, die ihre Sammlungen und Archive in unserem virtuellen Museum für die Öffentlichkeit zugänglich machen.
Ad multos annos!
Helmut Scharpf